Mittwoch, 21. Oktober 2015

Kurzinterview mit Julia Engelmann


Auf der Frankfurter Buchmesse hatte ich in diesem Jahr am Freitag die Möglichkeit der Poetry Slammerin Julia Engelmann zwei Fragen zu stellen. Ihr Text "One Day" hat mittlerweile wahrscheinlich jeder gesehen und war (wie ich) begeistert von dem Auftritt. Das erste Buch folgte bald und hat mich vollkommen überzeugt. Julia Engelmann schafft es zu inspirieren, motivieren und regt an über das eigene Leben nachzudenken, ist dabei aber nie belehrend, sondern vor allen Dingen sehr ehrlich.

Zum Erscheinen ihres zweiten Buches war sie zu Gast beim (sehr vollen) Randomhouse-Bloggertreff.  Eine gute Möglichkeit für mich ihr zwei Fragen zu stellen:

Wie würdest Du Dich in drei Worten charakterisieren?

Jemand, der (1) sich nicht (2) charakterisiert (3). Ich weiß, das hinkt (lacht). Aber das soll jemand anderes machen.

Hast du ein schriftstellerisches Vorbild?

Oh ja, ich mag...(überlegt) Na ja, was heißt Vorbild? Aber es gibt Leute von denen ich richtig gerne Bücher lese. Also, gerade lese ich richtig viel Hesse, den mag ich richtig gerne. Ich mag Éric-Emmanuel Schmitt richtig gerne, von dem ist zum Beispiel "Oskar und die Dame in Rosa", der macht so Erzählungen. Ja, die gefallen mir im Moment richtig gut.


Ich werde mir "Oskar und die Dame in Rosa" auf jeden Fall mal etwas näher ansehen. Für euch habe ich hier noch ein Video zu dem neuen Buch von Julia Engelmann:

Dienstag, 15. September 2015

Thomas Finn über Tipps für Jungautoren, E-Books und überschätzte Bücher


Heute habe ich ein Interview mit dem Autor Thomas Finn für euch, den ich bei zwei Schreibworkshops kenne lernen durfte. Diese Workshops kann ich euch übrigens nur wärmstens empfehlen! Mehr Infos dazu gibt es hier. Mehr Infos zu Thomas Finn gibt es unter  diesem Link. Mein Lieblingsbuch von Thomas Finn ist übrigens "Weißer Schrecken". Deshalb hat es mich besonders gefreut, dass ich ihn in Hamburg in seiner Wohnung treffen und mit Fragen löchern durfte:

Wie sieht der typische Leser Deiner Bücher aus?

Weil ich ja ganz unterschiedliche Bücher schreibe, glaube ich, dass das ganz unterschiedliche Leser sind. Generell sollten sie, so stelle ich mir das vor, an Phantastik ein gewisses Grundinteresse haben. Wie der sonst beschaffen ist, kann ich dir nicht genau sagen. Ich glaube schon, es sind neugierige Menschen, die vielleicht auch mal eine etwas ungewöhnliche Story lesen. 

Welche Menschen besuchen Deine Lesungen?

Das erscheint mir immer, wie ein ganz normaler Querschnitt unserer Bevölkerung. Also, ich stelle nicht fest, dass da
vermehrt Frauen da wären - man sagt ja, Frau lesen mehr. Die Geschlechterverteilung ist eigentlich immer 50/50. Ich habe junge Leser, sicherlich auch durch meine Jugendbücher, aber die bringen zum Teil ihre Eltern mit. Ich habe ältere Leute auch schon im Publikum gehabt, es kommt eben ein bisschen aufs Thema an. Zum Beispiel bei „Funke des Chronos“, als es um Hamburg ging, hab eich vermutlich auch am meisten ältere Leser im Publikum gehabt, die dieser Stadt sehr verbunden sind.

Wenn Du Deine Autorenkarriere betrachtest, gibt es da etwas, dass Du aus deiner Sicht heute besser hättest machen können?

Nein, glaube ich nicht. Du bist als Autor davon abhängig, dass du Chancen bekommst. Das dramatische ist ja nicht, dass du ein Buch schreibst, oder wie gut die Qualität des Buches ist, sondern, was der Verlag damit macht. Und wenn man einmal einen ganz großen Erfolg hat, dann knüpfen Verlage und Autoren gerne an diesen Erfolg an und dann hätte das sicherlich einen andere Richtung nehmen können, wenn jetzt zum Beispiel ein bestimmtes Thema ganz besonders erfolgreich gewesen wäre. Das muss dann aber zeitig kommen. Einer meiner größten Erfolge waren sicherlich die „Chroniken der Nebelkriege“, also „Das unendliche Licht“, „Der eisige Schatten“ und „Die letzte Flamme“ und da hat der Verlag viel zu spät einen vierten Teil gemacht. Es hätte sonst sein können, dass es in diese Richtung noch mehr Romane hätte geben können. Ansonsten, nein, ich zähle zu den Autoren, die jedes Werk, das sie geschrieben haben, bis heute mögen. Klar, es gibt Kleinigkeiten bei denen ich sagen würde, heute würde ich es ein bisschen anders machen, aber im Prinzip mag ich all diese Romane und ich freue mich immer noch, dass ich zu den Autoren zähle, die gefühlt jedenfalls, ein breites Spektrum haben und das entspricht auch meinem persönlichen Interessenbereich.

Was hältst Du von E-Books, da ja jetzt gerade die Bücher deiner „Astaria“-Reihe als E-Books erscheinen? Liest Du sie selbst auch?

Ich bin gar nicht so technikaffin. Meine Freundin liest mittlerweile viele E-Books. Ich komme sowieso nur dazu ein halbes Dutzend Romane im Jahr zu lesen, weil ich selbst so viel schreiben muss, finde E-Books aber sehr, sehr spannend, weil die Möglichkeit, dass du so viele Bücher in so einem kleinen elektronischen Gerät überall mit hin schleppen kannst, einfach faszinierend ist. Ich glaube auch, dass da bei weitem noch nicht alle Möglichkeiten ausgelotet sind. Ich denke aber trotzdem, dass E-Books einen ganz großen Erfolg haben, wenn Tablet-Computer flächendeckend an den Schulen eingeführt werden. Man braucht ja immer noch das entsprechende Medium, um die E-Books zu lesen. Und bis das so sein wird, glaube ich, dass weniger E-Books verkauft werden, als „normale“ Bücher.

Du warst dieses Jahr für  den „Seraph“ nominiert. Wie wichtig sind Dir solche Preise?

Man freut sich immer, wenn man nominiert wird oder den Preis gewinnt. Ich glaube, der Werbeeffekt eines Preises wird  ein bisschen überschätzt, weil es doch ganz bestimmte Gruppen in der Community gibt, die sich auch für diese Preise interessieren. Aber es ist natürlich eine tolle Ehrung, wenn du in der Nominierungsliste bist oder den Preis gewinnt. Man freut sich als Autor - das auf jeden Fall! Den Werbeeffekt kann ich schwer einschätzen, aber ich glaube Deutschland hat keinen Preis in der Phantastik, der groß genug ist, dass er einen großen Strahleffekt hat. 

Du hast jetzt mittlerweile mehrere Schreibworkshops gegeben, was ist Deiner Meinung nach der größte Tipp an angehende Schriftsteller von Dir?

Lerne das Handwerk des Schreibens! Das ist der eine und der andere ist: Schreibe! Das sind eigentlich die beiden Tipps und als drittes: Lies viel und sieh viel Filme, um sich mit der Dramaturgie vertraut zu machen, die Stoffe haben. Ich bin jemand, der denkt, dass man das Handwerk beherrschen sollte, wenn man irgendetwas macht, weil es cleverer ist, sich die Erfahrungswerte von Leuten anzueignen, die das schon hunderte Jahre vorher gemacht haben und das Geschichtenerzählen gehört da dazu und ich bin eher ein bisschen erschreckt darüber, dass ich auf neue Kollegen stoße, die sich wenig bis gar nicht damit auseinandergesetzt haben. Die würden sich viel Ärger ersparen, wenn sie es getan hätten. 

Du hast mit Bernhard Hennen die Gezeitenweltromane geschrieben. Wie sieht es da mit einer Fortsetzung aus?

Die Gezeitenwelt ist gerade ins E-Book gekommen, das hat ein bisschen gedauert und letzten Endes ist eine Fortsetzung von zwei Faktoren abhängig: Ein mal, wie viel Erfolg das E-Books jetzt hat, damit ein potenzieller Verlag überzeugt wird, und das zweite ist Bernhard Hennen, wie es mit seiner Zeit aussieht, weil er unser Zugpferd ist und momentan mit den „Elfen“ schwer beschäftigt ist, aber das kann in ein paar Jahren durchaus anders aussehen und Bernhard hat durchaus auch Interesse daran die Serie fortzusetzen, denn es ist eben etwas unerledigtes und das gefällt uns allen nicht. 

Jetzt eine ganz fiese Frage: Gab es schon mal ein Buch von einem engen Freund oder Schriftstellerkollegen, den Du kanntest, das Du ganz schlecht fandest, du es ihm aber nicht gesagt hast?

Ja. 

Ja?

Ja, aber ich sag nicht, was für ein Buch das war (lacht). Das liegt natürlich daran, dass es auch eine Geschmacksache ist. Das andere sind handwerkliche Punkte. Ich lese natürlich Romane immer mit dem Gedanken, wie würde ich das machen, was würde ich in der Handlung abändern, hätte ich diesen Roman geschrieben. Ich kann keine deutschen Beispiele anführen, weil ich den Kolleginnen und Kollegen über den Weg laufe und dieser Kollege war auch jemand, der tolle Romane schreibt und es gab da ein spezielles Werk, das ich nicht so schön fand, aber um das mal ein bisschen greifbarer zu machen: Als ich „Der Marsianer“ gelesen habe, der jetzt verfilmt wird, da merkt man schon, dass es ein Buch ist, das als E-Book-Projekt entstanden ist von einem, der nicht ganz so viel Erfahrung beim Geschichtenerzählen
hat  und da gibt es einige Punkte, die ich abändern würde und wo ich auch jetzt sehr gespannt bin, wie es im Film abgeändert wird. Ansonsten ist es natürlich ein Super-Stoff und das hat die Filmindustrie auch erkannt.

Woran arbeitest Du jetzt gerade?

Jetzt sind es gerade zwei Romane. Einer wieder ein Mystery-Thriller, „Dark Wood“, der wird Anfang nächsten Jahres bei Droemer Knaur erscheinen und im nächsten Jahr wird  der erste Krimi aus meiner Feder erscheinen. 

Wie sieht ein typischer Tag in Deinem Leben aus?

Oh je, das kommt darauf an, in welcher Phase ich mich befinde, also wenn ich mich in einer Schreibphase befinde, dann schreibe ich wirklich von morgens bis abends mit gewissen Pausen natürlich und  dann gehe ich quasi mit Dialogen ins Bett, wache morgens auf und überarbeite dann erst mal, was ich am Vortag geschrieben habe und arbeite dann weiter. Bei einem Roman von 450 bis 500 Seiten etwa drei Monate lang. Manchmal auch ein bisschen mehr oder weniger, es kommt auch darauf an, wie kompliziert ein Stoff ist. Ansonsten, wenn ich nicht schreibe, dann ist mein Tag, andere würden sagen, wie ein Urlaubstag (lacht). Aber das stimmt so natürlich nicht, ich brauche natürlich Zeit, um neue Stoffe zu entwickeln und das ist eigentlich die schwerste Arbeit am Schreiben, finde ich. Man hat also eine neue Grundidee und muss neuen Stoff entwickeln. Und das geht eben nur mit viel Recherche und Nachdenken. 

Du bestreitest ja sehr viele Lesungen. Was war da die schönste und was die schlimmste Lesung, die Du erlebt hast?

Die schlimme Lesung habe ich selten erlebt. Ich habe einmal eine Lesung erlebt, da kam ich nach Wiesbaden und habe festgestellt, dass die Buchhandlung überhaupt keine Werbung gemacht hat und das war dann so eine Lauflesung, die ich mit einem Kollegen abhalten musste, das war unangenehm. Skurril war eine Lesung, die ich 2004 in Leipzig hatte, da habe ich „Das unendliche Licht“ oder „Der eisige Schatten“ vorgestellt, eines der Bücher aus den „Chroniken der Nebelkriege“ und dann wurde die Lesung von sehr lauten Christinnen gestört, die Fantasy dem Teufel gleichgesetzt hatten und dergleichen und ich habe das erst gar nicht gemerkt, bis die plötzlich hinter mir standen und  Transparente aufzogen und mir das Mikro abnahmen. Das war eigentlich auch ein bisschen lustig. Schöne Lesungen habe ich mehrere erlebt. Lesungen werden eigentlich immer dann schön, wenn der Ausrichter der Lesung sich einsetzt und das merkst du. Da kann ich jetzt keine bestimmte nennen, ich habe da natürlich einige im Kopf, die ich in meinen letzten 10 Jahren da erlebt habe. Schöne Lesungen sind eben die, bei denen man merkt, dass der Ausrichter hinter dem Buch steht und sich bemüht hat Werbung dafür zu machen.

Welches Deiner Bücher ist Dir am wichtigsten?


Das ist schwer. Kann ich so gar nicht sagen. Eigentlich immer das, an dem ich aktuell sitze. Es gibt tatsächlich ein Thema, dass mich beschäftigt, etwas, das ich erst später gemerkt habe und das ist Deutschland als Hintergrund für
phantastische Geschichten zu verwenden, wie Kollegen aus Amerika das selbstverständlich mit ihrem Land machen und insofern sind mir alle Romane wichtig, die vor einer deutschen Kulisse spielen. Das ist jüngst „Aquarius“, dazu gehören „Schwarze Tränen“, „Weißer Schrecken“, sicherlich auch „Die Chroniken der Nebelkriege“, die Deutschland jetzt nicht als Fantasykulisse gebrauchen. Ich bin an jeden Roman mit großer Begeisterung rangegangen. 

Gibt es unter den Büchern, die Du gelesen hast, welche, die Du für überschätzt hältst?


Ja, ganz bestimmt, das sind „Illuminati“ und „Sakrileg“. Diese Detektivarbeit und diese Kirchengeschichte sind sicherlich sehr interessant, aber was ich wirklich vermisst habe, war die Charakterentwicklung, die es in den Büchern überhaupt nicht gab, im Gegenteil. „Illuminati“ ist ja vor „Sakrileg“ erschienen und der Kollege hat einfach die Figur genommen, die gleiche Grundvoraussetzung geschaffen, in „Illuminati“, die Frau wurde einfach abgesägt und durch eine neue ersetzt, das Grundprinzip war also genau das gleiche, nur das Rätsel war ein anderes. Die Romane sind erschienen, als sowieso einige  Verschwörungstheorien hochkochten und das hat sicherlich auch zum Erfolg beigetragen, aber ich habe „Sakrileg“ halb gelesen, „Illuminati“ ganz und muss dann sagen: Ganz klar überschätzt.

Was, glaubst Du, ist der nächste Trend in der Buchbranche?

Das lässt sich ganz schwer sagen. Vor ein paar Jahren waren Trends viel klarer auszumachen. Zum Beispiel lagen Vampire im Trend, der Literaturmarkt gab fast gar nichts anderes mehr her, was für uns Autoren zum Verzweifeln war oder Dystonien, die kurz danach kamen, die auch ein Trend waren, wenn auch nicht ein so großer Trend, wie Harry Potter oder die Vampir-Thematik. Momentan ist es ganz schwer. Es ist auch eine Frage, für was die Verlage sich interessieren. Was für Trends gibt es? Ein Trend ist eine tolle Sache, auf die man aufspringen kann, und die natürlich Verkäufe generiert. Für uns ist eine trendlose Zeit interessanter, weil man endlich wieder Stoffe anbieten kann, die keinem Trend entsprechen und nur für sich stehen und nur unter dieser Prämisse bewertet werden. Ich sehe im Momentan keinen besonderen Trend, aber interessante Tendenzen. So gibt es durchaus einige Verlage, die viel mit Science Fiction machen. Vielleicht liegt es daran, dass einige Sonden an Planeten unseres Sonnensystems vorbei geflogen sind. Schwierig. Aber momentan ist für mich kein besonderer Trend auszumachen, sondern jetzt müssen Stoffe für sich selbst stehen und das passt mir besser. 

Dann vielen Dank für das Interview!

Hier geht es zur Website von Thomas Finn.

Samstag, 12. September 2015

Rezension zu "Die Auserwählten - In der Brandwüste"

Das Cover
Das englische Cover passt meiner Meinung nach besser zu dem Buch als das deutsche, aber ich bin finde auch die englischen Titel besser, weshalb ich das Buch natürlich auch wieder auf Englisch gelesen habe.


Der Inhalt
Der zweite Band schließt nahtlos an den ersten an, doch anstelle der erhofften Flucht erwartet die Überlebenden aus dem Labyrinth nun ein weiterer Test, begleitet von Psycho-Spielchen, hinter denen WICKED steckt. Es geht durch ein Ödland, einige Tode sind zu verzeichnen und der Autor behält die Spannung des ersten Bandes, denn viele Fragen sind noch unbeantwortet. Und am Ende, nun, da gibt es natürlich wieder einen Cliffhanger.


Meine Meinung

Ich habe “The Scorch Trials” oder “Die Auserwählten - In der Brandwüste” nach dem erscheinen des ersten Filmes gelesen, dieser motivierte mich auch erst dazu, die Bücher zu lesen. Und nun, da auch der zweite Film bald in den Kinos erscheint, musste ich einmal meine Meinung loswerden. Ich war lange ein Fan der Dystopien, Hunger Games, Die Bestimmung, alles dabei. Jetzt bin ich ein wenig  “darüber  hinweg”, aber ab und zu macht es mir trotzdem noch Spaß ein solches Buch zu lesen, solange es gut ist. Und das ist es wirklich. Das Buch nimmt ein erneut in einen Bann, und ich musste einfach wissen wie es weitergeht. Allerdings muss ich sagen, dass ich das erste Buch besser fand als das zweite.


Fazit
Ich würde sagen das zweitbeste Buch der Reihe, von mir gibt es 4 von 5 Punkten.

Sonntag, 7. Juni 2015

Eine Frage-Zwei Antworten mit Dorit Linke und Tamara Bach (Berlin-Autoren und Verlage)

Die beiden Autorinnen Dorit Linke, die aktuell für den "Deutschen Jugendliteraturpreis" nominiert ist und Tamara Bach, die diesen schon gewonnen hat, beenden in diesem Post Sätze, die ich ihnen vorgegeben habe. Das Besondere: ich habe beiden die gleichen Sätze gegeben und diese nun nebeneinander gestellt. Ich finde es ziemlich interessant zu sehen, wie verschieden dabei die Sätze beendet wurden:

Vielen Dank an Dorit Linke und Tamara Bach. Ich bin schon gespannt auf alles, was noch kommt, obwohl die neuen Bücher ja noch "ein Geheimnis" und "nicht ausgereift" sind.

Zur Übersicht der Aktion "Berlin-Autoren und Verlage" gelangt ihr hier.



Samstag, 6. Juni 2015

Video-Special mit Helge Vogt (Berlin-Autoren und Verlage)

Ich habe den Illustrator und Comiczeichner Helge Vogt in Berlin getroffen und ihm Fragen zu seiner Arbeit gestellt. Ihr kennt ihn sicher als Illustrator der "Percy Jackson"-Bücher und von der grandiosen Comic-Reihe "Alisik". Aber nun zum Video:



Zu der Übersicht der Aktion "Berlin-Autoren und Verlage" gelangt ihr hier.

Freitag, 5. Juni 2015

Jenny-Mai Nuyen-Interview (Berlin-Autoren und Verlage)

Ich habe Jenny-Mai Nuyen in Berlin getroffen und ihr ein paar Fragen über das Schreiben, ihre Verbindung zu ihren Lesern und ihrem Lieblingsbuch als Kind gestellt.

War das Schreiben schon immer Dein Berufswunsch?

Nein, weil ich es mir als Beruf nie richtig vorstellen konnte. Ich dachte, als Erwachsene muss ich irgendetwas unangenehmes machen, also Geld verdienen müssen mit etwas Büro-Arbeit-mäßigem und deshalb habe ich auch sehr früh angefangen zu schreiben, weil ich dachte, wenn ich Zeit habe zu Schreiben, dann jetzt in meiner Jugend unter dem Deckmantel "Schule". Also, ich habe gar nicht gewagt daran zu glauben.

Dann ist das Schreiben also buchstäblich Dein Traumberuf!

Absolut! Dieser Übergang war auch seltsam, als ich tatsächlich gemerkt habe, dass das mein Beruf ist, also, dass ich davon leben kann. Bis dahin war das irgendwie ein Hobby. Die Veröffentlichung habe ich mir immer als Anerkennung gewünscht, weil ich vorher immer gedacht habe, das ist irgendwie peinlich, dass ich meine Zeit damit verbringe mir irgendwelche Traumgeschichten aufzuschreiben. Und in dem Moment, in dem es jemand veröffentlicht hätte, hätte es eine Legitimation erfahren. Das war eigentlich der große Wunsch, den ich mit der Veröffentlichung erfüllen wollte.

Vier Bücher von Dir sind bei cbj erschienen, danach eines bei Rowohlt und dann eines bei dtv. Wie kam es zu den Verlagswechseln?

Schwierig, aber klar, dass so eine Frage von dir kommt, du bist ja neugierig auf die ganzen Intrigen und Geheimnisse des Verlagswesens (lacht).
Es kam so zustande, dass ich, als ich anfing zu schreiben überhaupt nicht vorhatte für immer Jugendbücher zu schreiben. In diesen Schubladen habe ich überhaupt nicht gedacht. Ich war zufällig auch eine Jugendliche und habe mich deshalb für Dinge interessiert, die wahrscheinlich auch andere Jugendliche interessieren und als ich älter wurde, wollte ich davon schreiben, was ältere Menschen interessieren könnten. Ich habe da nicht eingesehen, warum ich meine Helden sechs Jahre jünger machen sollte, als mich selbst und dann auch bestimmte Themen auf eine bestimmte Art behandeln sollte. Ich wusste also, dass ich eigentlich wechseln möchte und auch für Erwachsene schreiben und so kam dann der Wechsel zu Rowohlt zustande, weil ich da nicht für Jugendliche schreiben musste und als ich dann wieder Lust hatte, auf eine Geschichte, in der die Helden doch Jugendlich sind, hätte ich eigentlich noch zu cbj/cbt zurückgehen können, war mit denen auch im Gespräch, aber dann hat sich herausgestellt, dass die etwas anderes von mir wünschen, also die hatten doch eine klare Vorstellung davon, was ich machen sollte für ihr Programm und dann habe ich gedacht: Schau ich doch lieber bei anderen Verlagen. Denn im Idealfall kannst du ja als Autor schreiben, was dir wirklich aus dem Herzen kommt und davon leben zu können.

Wahrscheinlich schreibt man auch am Besten, wenn man das schreibt, was man wirklich schreiben möchte und nicht das, was einem andere vorgeben zu schreiben.

Absolut, ich kenne dieses Gefühl etwas schreiben zu müssen, obwohl man das Schreiben eigentlich immer für sich selber behalten wollte. Eigentlich sollte das Schreiben ein Zwang sein, der von innen kommt und nicht von außen.

Mit fünf hast Du Deine erste Geschichten geschrieben.

Ja, Krakeleien.

Was waren das denn für Geschichten?

Die allerersten Geschichten (überlegt)...also ich habe sehr viel gemalt und gezeichnet und habe dann die Bilder betitelt und erklärt, was in den Bildern vor sich geht, also war die Schrift eigentlich immer das zweitrangige und die ersten Geschichten handelten von zwei Mäusen, die sich gegenseitig besuchen und Dinge miteinander erleben. Ich habe es vor kurzem sogar nochmal gelesen und es hört wirklich mit einem brutalen Cliffhanger auf-mit einer Entführung und es wurde niemals beendet. Zum Glück gibt es keine Leser, die auf eine Fortsetzung warten müssen (lacht).

Mit zehn hast Du dann das erste Drehbuch geschrieben. Wie kommt man mit zehn Jahren auf die Idee ein Drehbuch zu schreiben?

Peinlicher Grund. Ich war mit zehn davon überzeugt, dass Leonardo DiCaprio richtig, richtig toll ist und zu mir gehört und ich habe mich gefragt, wie ich ihn erreichen könnte und da er ja in der Filmbranche ist, habe ich mir natürlich gedacht: Schreibe ich doch einfach ein Drehbuch und er spielt die Hauptrolle und dann werden wir uns kennenlernen und uns ineinander verlieben und dann macht es ihm bestimmt auch nichts aus, dass ich 15 Jahre jünger bin und einen noch kindlichen Körper habe. Die Liebe kann über solche Dinge hinwegsehen, wenn sich gemeinsame Träume treffen. Das war ehrlich gesagt der Anreiz und die Geschichte in dem Drehbuch war maßlos geklaut von "Titanic" und "Romeo und Julia" (lacht).

Donnerstag, 4. Juni 2015

Ein Gespräch mit Boris Pfeiffer (Berlin-Autoren und Verlage)

Dieses Jahr im April habe ich den Autoren Boris Pfeiffer in seiner Wohnung in Berlin getroffen. Ihr kennt ihn durch viele Kinderbuchreihen, wie zum Beispiel "Das wilde Pack", "Akademie der Abenteuer" und "Unsichtbar und trotzdem da!". Wahrscheinlich aber kennt ihr ihn vor allen Dingen als Autoren der "Drei ??? kids".

Phantasie und Vorbilder

Über sich selbst sagt Boris Pfeiffer, dass er "der mit der überbordenden Phantasie" ist. Alleine hat er viele Bücher der erfolgreichen "Drei ??? kids"-Reihe geschrieben und zusammen mit dem "Drei ???"-Autoren Andre Marx die Reihe "Das wilde Pack". Aus dieser Zusammenarbeit habe er viel gelernt, denn Andre sei "extrem gut strukturiert" sagt Pfeiffer, so konnten sie viel voneinander lernen. Zusammen haben sie auch die Hörspielfolgen der gleichnamigen Reihe geschrieben.
Ein literarisches Vorbild hat Boris Pfeiffer nicht, denn diese haben mit den Jahren stark gewechselt. Im Alter von 18 Jahren liebte er die amerikanischen Autoren, wie zum Beispiel Henry Miller und Charles Bukowski. Davor hat er deutsche Dichter geliebt, dabei vor allen Dingen Rainer Maria Rilke. Aber auch spanische Dichter und italienische Autoren haben es ihm angetan. Im Nachhinein stellt er fest: "Eine Zeit lang habe ich deren Stil nachgemacht, ich habe zum Beispiel versucht, wie Kafka zu schreiben und je älter ich wurde und je mehr sich meine Bücher aus mir selbst entwickelt haben, desto stärker sind die Vorbilder dann verblasst. Und heute lebe ich ohne unmittelbare literarische Vorbilder im im Sinne von: Ich versuche zu schreiben, wie sie."



Die Zukunft der "Drei ???"


"Wenn die Drei ??? älter werden würden", sagt Pfeiffer, "würden sie mit 60 Jahren drei geruhsame alte Herren sein, die dann verheiratet, aber immer noch Freunde sind. Sie würden zwar auch zurück gucken, währen aber immer nach vorne orientierte Wesen, die ganz interessiert teilnehmen am alltäglichen Leben, die gut vernetzt sind, die gute Freunde haben und die wahrscheinlich jeder schon ein eigenes Lebensmodel betrieben hätten. Also, sie wären keine Detektive mehr, jedenfalls, wenn die Welt in jeder Hinsicht gerechter geworden wäre. Wenn die Welt härter geworden wäre und dunkler und die Ungerechtigkeit vielleicht sogar zugenommen hätte, dann stelle ich mir die drei immer noch als Detektive vor. Sie wären aber in den Herzen traurig darüber, dass die Welt sich so entwickelt hat."
Auch im echten Leben kann sich Boris Pfeiffer sehr gut vorstellen, dass die Buchreihe "Die Drei ???" auch in 50 Jahren noch existent ist, da weiterhin, so Boris Pfeiffer immer noch viel gelesen wird. Gleichzeitig sagt er, dass es einen großen Nachholbedarf an Kinderbüchern gibt und dass das Thema Gerechtigkeit, gepaart mit Abenteuer und Unheimlichen unsterblich ist.
Auch was die Leser und den Buchmarkt angeht, so ist sich Pfeiffer sicher, haben die "Drei ???" eine große Chance in den Buchhandlungen weiter zu leben und sich zu entwickeln. 


Die "Drei ??? kids" ermitteln in der Bundesliga

Dann erzählt mir Boris Pfeiffer von einem spannenden Projekt an dem er gerade arbeitet. Zusammen mit der "Fußball Bundesliga" hat er schon eine Aktion zur Leseförderung gemacht und nun schreibt er an einem Buch, in dem die "Drei ??? kids" in der Fußball Bundesliga ermitteln werden. Das Buch soll nächstes Jahr erscheinen und viele Vereine behandeln. In dem Buch werden sie zum ersten Mal nach Deutschland kommen. Allerdings nicht alleine. Es werden noch andere wichtige Figuren mit nach Deutschland reisen, Kommissar Reynolds allerdings, kann leider nicht mitkommen.
Jeder der 27 Vereine bekommt in dem Buch übrigens sein eigenes Kapitel.

Mittwoch, 3. Juni 2015

Interview mit dem "Ueberreuter"-Verlag (Berlin-Autoren und Verlage)

Heute gibt es ein Interview mit Julia Balogh (Rechte und Lizenzen) aus dem "Ueberreuter"-Verlag, zu dem ich eine ganz besondere Verbindung habe, denn ich habe dort im letzten Jahr ein dreiwöchiges Praktikum absolviert, das ich immer noch in mehr als nur guter Erinnerung habe. Besonders empfehlen kann ich aus dem Verlag übrigens das Buch "Mit Worten kann ich fliegen", "Happy Smekday oder der Tag, an dem ich die Welt retten musste" und natürlich die "Narnia"-Reihe. 
Neben Julia antworten auch Gunde Dorner (Presseleitung) und Sandra Kunath (Presse Asistentin).

1. Beschreibe doch bitte kurz Deinen Beruf im Verlag und was Deine Aufgaben dabei sind.  
Ich bin zuständig für die Nebenrechte aller Titel von Ueberreuter/Annette Betz, Ueberreuter Sachbuch, G&G Verlag und NILPFERD in G&G im In- und Ausland. An ausländische Verlage verkaufe ich die Übersetzungsrechte unserer Bücher. Es ist immer ein wunderbares Gefühl zum Beispiel eine chinesische, litauische oder spanische Ausgabe in der Hand zu halten. Im Inland sorge ich dafür, dass von unseren Titeln Hörbuch-, Taschenbuch oder Sonderausgaben bei anderen deutschen Verlagen erscheinen. Und wenn es zu einer Verfilmung eines Titels kommt, dann knallen die Sektkorken.


   2. Beende den folgenden Satz: Ich mag den Ueberreuter Verlag, weil...
   
    ...er ein tolles Programm herausbringt, das für jeden etwas hat:
wunderbar illustrierte Bilderbücher für die Kleinsten, witzige, freche Kinderbücher, bis hin zu realistischen und fantastischen Jugendbüchern

3. Was macht den "Ueberreuter Verlag" zu einem Berliner Verlag?

Sein Standort am Moritzplatz in Kreuzberg, inmitten von Berlin. Seine Bücher mit Berlinthemen wie zum Beispiel der Berlinkrimi „Trio Berlin“ von Jonas Thorsten Krüger oder das im Herbst 2015 erscheinende Jugendsachbuch „Geteilte Ansichten“, in dem Jugendliche Personen aus Ost und West zum Leben in der geteilten Stadt befragen


4. Was muss man in Berlin unbedingt gesehen haben?

Das Brandenburger Tor. Den Alexanderplatz. Den Tiergarten.  Die East Side Gallery. Und den Ueberreuter Verlag.

5. Ein Buch aus der Backlist, das Deiner Meinung nach zu wenig Aufmerksamkeit bekommen hat?

Ursula Dubosarskys wunderbarer Jugendroman „Der kürzeste Tag des Jahres“ (Gunde).

Henrike Curdt: „Liebe und andere Projekte“ (Julia)


6. Welches Buch aus dem Herbst-Programm sollte man auf keinen Fall verpassen?

Die Entscheidung fällt schwer, denn eigentlich keines. Um ein besonderes Debüt zu nennen: Oliver Schlicks Jugendroman „So kalt wie Eis, so klar wie Glas“.
Und „Geteilte Ansichten“, weil es ein besonderes Buch von Jugendlichen für Jugendliche ist.  



















7. Welches Buch liest Du aktuell?

Je nachdem, wer antwortet …          
Sandra: „Die Frau mit dem roten Schal“ von Michel Bussi
Gunde:  Fred Vargas´ „Der verbotene Ort“ 
Julia: Anke Stelling: Bodentiefe Fenster

8. Was wünscht Du Dir für den Verlag in Zukunft?

Mehrere Bestseller, viele Auslandlizenzen und weiterhin tolle Texte für kleine und größere LeserInnen, Illustrationen, die faszinieren, und Musik, die nicht mehr aus dem Ohr geht.


Vielen Dank für die Antworten. Ich bin schon sehr gespannt auf das Herbstprogramm und alles was danach noch kommt!

Zu der Übersicht der Aktion "Berlin-Autoren und Verlage" gelangt ihr hier.


Dienstag, 2. Juni 2015

Vorstellung des "Graphiti"-Verlags (Berlin-Autoren und Verlage)

Heute möchte ich euch den neuen "Graphiti-Verlag" aus Berlin-Kreuzberg vorstellen. Dazu habe ich einen der beiden Verlagsgründer, Michael Beautemps getroffen und ihm ein paar Fragen gestellt.

 Den Namen des Verlags hat sich Michael Beautemps schon vor 30 Jahren ausgedacht, weil er den Bezug des graphischen und den Sprayen herstellen wollte. 1994 gründete er dann die Firma "Graphiti". Der Name wurde für den Verlag, der erst ein Jahr alt ist, ganz einfach übernommen.
Die Idee einen Verlag zu gründen kam vor etwa einem Jahr auf. Michael Beautemps macht schon lange Sport mit dem Autor Boris Pfeiffer (unter anderem Autor der Drei ???kids) und als der von einem seiner Verlage die Rechte für seine Bücher zurückbekommen hat, fragte er sich, was er nun mit diesen Büchern machen könnte und kam mit Beautemps, der als Buchhersteller arbeitet auf die Idee einen eigenen Verlag zu gründen, um die Bücher zunächst digital aufleben zu lassen.
Auf die Frage, wie man es als kleiner Verlag schafft sich gegen die "Großen" durchzusetzen, antwortet Beautemps schmunzelnd: "Das wissen wir noch gar nicht". Denn die Bücher, die in dem Verlag erscheinen sind meist Bücher, die große Verlage an die Autoren zurückgegeben haben. Das Motto des Verlages ist es nicht "so ernst und bider, sondern ein bisschen lustiger zu sein". Der Hauptaugenmerk liegt bei dem Verlag allerdings auf E-Books, den die meisten Bücher, die in dem Verlag erscheinen hat es gedruckt zwar schon gegeben, aber eben nicht als E-Book. Somit bekommen die Bücher eine neue Chance bei einem neuen Publikum.
Neben den Neuauflagen alter Bücher gibt es allerdings auch Erstveröffentlichungen in dem Verlag.


Die meisten Bücher sind dabei Kinderbücher. Eine Übersicht mit all den Kinderbüchern findet ihr übrigens hier .
neben den vielen Kinderbüchern, gibt es auch Bücher für Erwachsene. Laut Beautemps haben dabei die Bücher von Felix Huby, einem "Tatort"-Autoren noch zu wenig Beachtung bekommen.



Übrigens werden bei den Neuauflagen auch die Cover geändert. Hier ein Beispiel. Rechts seht ihr, wie das Cover ursprünglich aussah und links, wie es jetzt aussieht.


Ich jedenfalls finde die Idee des Verlags toll, denn so gehen die Bücher nicht verloren, sondern können woanders "weiterleben". Übrigens: Beim Gewinnspiel am Sonntag gibt es auch ein Buch aus dem "Graphiti-Verlag" zu gewinnen. Seid gespannt!

Zu der Übersicht der Aktion "Berlin-Autoren und Verlage" gelangt ihr hier.




Montag, 1. Juni 2015

Übersicht "Berlin-Autoren und Verlage"

Diese Woche habe ich etwas ganz Besonderes für euch und zwar eine Aktionswoche zum Thema "Berlin-Autoren und Verlage". Denn während die Buchmessen in Leipzig und Frankfurt stattfinden, findet man die meisten Autoren und Verlage anderswo. Da ich letztes Jahr in den Sommerferien ein Praktikum beim "Ueberreuter-Verlag" absolviert habe und ich dort viel von der Stadt mitbekommen habe, bin ich im April noch einmal in Berlin gewesen und habe dort Autoren und einen Verlag besucht. Schon im letzten Jahr habe ich den Berliner Comiczeichner und Covergestalter Helge Vogt getroffen, der unter anderem die Cover der "Percy Jackson"-Bücher gestaltet hat. Hier nun die Übersicht für diese Woche:

Montag-Übersicht
Dienstag-Vorstellung des "Graphiti-Verlags"
Mittwoch-Interview mit dem "Ueberreuter"-Verlag
Donnerstag-Interview mit  Boris Pfeiffer
Freitag-Interview mit Jenny-Mai Nuyen
Samstag-Video Special mit Helge Vogt
Sonntag-Eine Frage-zwei Antworten mit Dorit Linke und Tamara Bach

Montag, 25. Mai 2015

Der Bücherwahnsinn oder das Märchen von Arvelle

Heute erzähle ich euch ein Märchen. Also macht es euch gemütlich, macht euch einen Tee und stellt ein paar Kekse bereit.

 Es war einmal ein Reich, das hieß "Literarien" und dort lebten viele Buchverrückte, die mit anderen Buchverrückten über ihre Sucht sprachen und schrieben. Die Stapel der ungelesenen Bücher waren höher, als die größten Hochhäuser und die Stapel der gelesenen Bücher noch viel höher. Doch die schönen Tage sollten bald vorbei sein, denn viele waren so versunken in den Büchern, das sie keine Zeit mehr fanden zu arbeiten und das nötige Geld zu verdienen. Die Stapel der ungelesenen Bücher waren nicht größer, als ein Zwerg. Doch als die Not am schlimmsten war und die Tage am dunkelsten, an jenem Tag, als die Geschichten auszusterben begannen, erschien den Menschen eine gute Fee, die "Arvelle" hieß. Diese Fee machte das Wunder war. Die Buchsüchtigen bekamen durch ihren Zauberspruch die Möglichkeit Bücher günstiger zu bekommen, obwohl sie noch wie neu aussahen. Jeder bekam das perfekte Buch. Es gab viele günstige Kinder- und Jugendbücher, aber auch viele Krimis. Und es gab genug Bücher für alle. Tausende Bücher gab es für den halben Preis oder sogar noch günstiger zu kaufen. Die Buchverrückten konnten sich nicht zurückhalten und so wuchsen die Stapel der ungelesenen Bücher wieder an und wurden noch größer, als je zuvor und auch die Stapel der gelesenen Bücher wuchsen, als wollten sie nach den Sternen greifen. Und wenn sie nicht gestorben sind, dann lesen sie noch heute.

Sicherlich habt ihr schon bemerkt,worum es heute in diesem Post geht. Und zwar um Arvelle. Von dieser Seite habe ich euch schon einmal berichtet und heute soll es darum gehen, wie "Arvelle" meine Buchsucht nur noch schlimmer macht. Denn gerade als Schüler, der ich ja noch bin, hat man eher nicht so viel Geld zur Verfügung. Ich gehe zudem oft und gerne ins Kino und da kostet ein Kinobesuch mit Popcorn teilweise schon bis zu 25 €. Bei "Arvelle" gibt es Bücher deutlich günstiger, teilweise bis zu 90 Prozent. Natürlich denkt ihr euch jetzt, dass es dabei doch einen Haken geben muss, aber tatsächlich sind die Bücher mit drei Sternen (die Sterne zeigen den Zustand des Buches an) oft neuwertig. Der einzige Nachteil ist der "Mängelexemplar"-Stempel auf den Büchern, den man angeblich aber mit Schmirgelpapier wegkriegt (ich habe das noch nicht ausprobiert, aber mal einen Blogartikel dazu gelesen).

Da es von allen großen Verlagen Schnäppchen bei Arvelle gibt, gucke ich regelmäßig auf der Seite vorbei, denn jede Woche kommen immer wieder neue Angebote dazu. Deshalb lohnt es sich auch auf der Facebook-Seite von Arvelle vorbeizugucken, denn dort wird man immer über die neuesten Angebote informiert.

"Arvelle" ist dabei Fluch und Segen zugleich, denn wer kennt das nicht, man nimmt sich vor nur einmal im Laden nach Büchern zu gucken, ohne etwas zu kaufen und schon kommt man mit einer Tüte voller Bücher aus der Buchhandlung. Bei "Arvelle" kommt dazu, dass die Bücher deutlich günstiger sind, ab einem Bestellwert von 19 € sogar versandkostenfrei und ab einem Bestellwert von 30 € bekommt man sogar noch ein Geschenk von "Arvelle", dass man sich unter diesen Produkten selbst aussuchen darf. Bücherverrückte werden also dem Fluch von "Arvelle" schneller verfallen und der SUB wird sicher größer werden, ihr werdet aber auch viele tolle neue Bücher entdecken, die ihr nicht gelesen hättet, wenn sie nicht so günstig gewesen wären. 

Die Bilder von den Büchern in diesem Post sind, wie ihr euch sicher denken könnt Bücher von "Arvelle", die alle eine Drei-Sterne-Zustandsbewertung bekommen haben.

ACHTUNG: Dieser Post ist gesponsert von "Arvelle". Das heißt, dass ich für das Schreiben dieses Beitrags einen Gutschein über 25 Euro erhalten habe. Der Text und die darin enthaltene Meinung stammt allerdings von mir.

Sonntag, 24. Mai 2015

Juni Neuerscheinung "Das Licht von Aurora"

Heute möchte ich euch ein Buch vorstellen, auf das ich schon sehr gespannt bin. Es handelt sich um das Buch "Das Licht von Aurora" von Anna Jarzab aus dem Loewe Verlag.

In dem Buch geht es um die 16-jährige Sasha, die erfahren muss, dass die Geschichten ihres Großvaters über eine Parallelwelt, nämlich Aurora wahr sind. Ihr größer Traum, ein Abenteuer in einer anderen Welt zu erleben wird in Aurora war. Noch dazu verliebt sie sich, allerdings hat das Abenteuer auch dunkle Seiten. Kann sie sich gegen Palastintrigen und Verrat durchsetzten?

Die Stichworte Fantasy, Romantik und Geheimnisse haben mich zunächst eher nicht angesprochen, dafür wahrscheinlich umso mehr die Leser von der "Selection"-Trilogie. Die Leseprobe hat mir allerdings sehr gut gefallen und vielleicht kann sie euch ja auch überzeugen. Klickt einfach hier und schon gelangt ihr zu einem Ausschnitt aus dem Buch.

Das Buch erscheint am 22. Juni, umfasst 448 Seiten und kostet 17,95 €.
"Das Licht von Aurora" ist der erste Band einer Reihe. 

Freitag, 22. Mai 2015

Rezension zu "Hope Forever"

Cover
Ich habe mal wieder das Englische Buch gelesen, und das Cover gefällt mir nicht so, es ist nicht wirklich auffällig, und sehr… durchschnittlich.  Das deutsche Buch gefällt mir da schon eher, auch sehr schlicht, aber ich finde das einfach irgendwie schicker. Warum der Titel von “Hopeless” zu “Hope Forever” geändert werden musste, verstehe ich gar nicht, es ist ja jetzt auch wieder Englisch, also das kann die Sprache nicht der Grund gewesen sein.


Lieblingsspruch
“Fuck all the Firsts, Sky,  the only thing that matters to me with you are the forevers.”


Inhalt
In dem Buch von Colleen Hoover “Hope Forever”, geht es um Sky, die zum ersten Mal nach jahrelangem Homeschooling in die Schule geht, in ihrem Senior-Year. Durch ihre beste Freundin hat sie schon einen Ruf der Schlampe inne, denn sowohl ihr Freundin als auch sie haben öfter Jungs zu Besuch. Sky empfindet allerdings für niemanden etwas, bis sie auf Dean Holder trifft. Zwischen den beiden entwickelt sich etwas Ernstes, jedoch tun sich dann Abgründe aus der Vergangenheit auf, die Sky und Dean zusammen meistern müssen.


Meine Meinung
Man fühlt sich schon von Anfang an mit Sky sehr verknüpft, und dieses Gefühl verstärkt sich nur noch, je weiter die Story sich entwickelt. Das Buch klang sehr Klischee-Überladen, aber das ist es wirklich nicht, und meine eher negativen Erwartungen wurden mehr als übertroffen. Der Roman war sehr aufwühlend, und regt zum Nachdenken an. Die Kapitel sind mit Datum versehen, und es gibt manchmal Rückblicke auf Skys Kindheit, durch die einem nach und nach mehr und mehr über Skys Vergangenheit gezeigt wird. Das Buch ist auf keinen Fall leichte Kost, und auch kein 0815-Jugenbduch, aber es hat mir sehr gefallen. Ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen, so spannend und mitreißend war es.


Fazit
5 von 5 Punkten, und zwar mehr als verdient. Das Buch wurde ganz entgegen meiner Erwartungen zu einem meiner Lieblingsbücher.

Donnerstag, 21. Mai 2015

Wer wir sind

Heute wollen wir uns mal vorstellen, damit ihr auch wisst, von wem dieser Blog ist.

Ich bin Carina,
bin 17 Jahre alt und gehe noch zur Schule, ab Sommer in einem zweisprachigem Abi-Profil.
Lesen gehörte schon immer zu meinen Hobbys, und auch jetzt versuche ich während der Schule mir noch die Zeit zu nehmen.
Ich war 2013/14 ein Jahr als Austauschschüler in den USA, weswegen ich jetzt bevorzugt Bücher auf Englisch lese.
Ich gucke mir auch immer gerne Filme und Serien auf Englisch an.
Ich habe keine richtigen Lieblinsgbücher, sondern viele Bücher, über die ich auch nach dem Lesen nicht aufhören kann zu denken. Aber das wären zu viele, um sie hier aufzuzählen. Außerdem lese ich querbeet die meisten Genres, da geht es von Heulend-die-letzte-Seite-umblättern zu Ich-kann-nach-so-einem-Schocker-gar-nicht-einschlafen.
Ich bin in der Freiwilligen Feuerwehr, und ich bringe mir selbst gerade E-Bass bei, nachdem ich viele Jahre Kontrabass im Orchester gespielt habe. Zur Zeit arbeite ich außerdem an meinem Führerschein.
Später möchte ich studieren, wahrscheinlich Kommunikation und Medien.

Ich bin Lennart,
17 Jahre alt, gehe auch noch zur Schule und mache nächstes Jahr mein Abitur.
Ich spiele Gitarre und bringe mir gerade Klavier bei, mache im Moment meine Jugendleitercard und bin mit dem Leseclub "Reading teens" in der aktuellen Jury des "Jugendliteraturpreises". Außerdem jongliere ich gerne, fahre Einrad und spiele Theater. Obwohl ich eher "krüsch" bin, backe und koche ich sehr gerne. Ich höre außerdem viel Musik (meine Lieblingsbands sind "A Great big World" und "Sleeping at last"). Besonders gerne höre ich Soundtracks zu Filmen, denn ich gehe auch gerne ins Kino. Meine Lieblingsfilme sind "Vielleicht lieber morgen", "500 Days of Summer" und "Stuck in love". Meine Lieblings-TV-Serien sind "The Newsroom" und "Suits".
Ich lese alle Genres, bis auf historische Bücher. Die finde ich langweilig, weil die meisten Geschichten einfach schon geschrieben sind. Mein Lieblingsautor ist John Green.
Später möchte ich gerne im literarischen Bereich arbeiten.

Mittwoch, 20. Mai 2015

Alle kommenden Buchverfilmungen auf einen Blick

Ich habe in diesem Post, den ich regelmäßig aktualisieren werde, alle kommenden Buchverfilmungen aufgelistet, von denen ich weiß. Vorne seht ihr immer den Titel des Films, danach Buchtitel plus Autor und Schauspieler, die in den jeweiligen Filmen mitspielen. Falls ihr von neuen Filmprojekten wisst, sagt mir doch einfach in den Kommentaren Bescheid und ich ändere den Post dementsprechend.

2015

04. Juni-Kind 44 nach dem gleichnamigen Buch von Tom Rob Smith mit Tom Hardy und Noomi Rapace
11. Juni-Rico, Oskar und das Herzgebreche nach dem gleichnamigen Buch von Andreas Steinhöfel mit Karoline Herfurth
09. Juli-Duff-Hast du keine, bist du eine nach dem Buch "Von wegen Liebe" von Kody Keplinger mit Mae Whitman
30. Juli-Margos Spuren nach dem gleichnamigen Buch von John Green mit Nat Wolff und Cara Delevingne
03. September-Verräter wie wir nach dem gleichnamigen Buch von John le Carre mit Ewan McGregor
24. September-Maze Runner 2-Die Auserwählten in der Brandwüste nach dem Buch "Die Auserwählten in der Brandwüste" von James Dashner mit Dylan O`Brien
20. August-Boy7 nach dem gleichnamigen Buch von Mirjam Mous mit David Kross und Emilia Schüle
08. Oktober-Er ist wieder da nach dem gleichnamigen Buch von Timur Vermes mit Fabian Busch und Christoph Maria Herbst
08. Oktober-Pan nach dem Buch "Peter Pan" von James Matthew Barrie mit Hugh Jackman
12. November-Das Dschungelbuch nach dem gleichnamigen Buch von Rudyard Kipling mit Idris Elba und Scarlett Johansson
19. November-Die Tribute von Panem 4-Mockingjay Teil 2 nach dem Buch "Die Tribute von Panem-Flammender Zorn" von Suzanne Collins mit Jennifer Lawrence
26. November-The Martian nach dem Buch "Der Marsianer" von Andy Weir mit Matt Damon
10. Dezember-Der kleine Prinz nach dem gleichnamigen Buch von Antoine de Saint-Exupery mit Rachel McAdams (als Stimme im Original)
24. Dezember-Ich bin dann mal weg nach dem gleichnamigen Buch von Hape Kerkeling mit Devid Striesow

2016

14. Januar-Die fünfte Welle nach dem gleichnamigen Buch von Rick Yancey mit Chloe Grace Moretz
21. Januar-Hilfe, ich habe meine Lehrerin geschrumpft nach dem gleichnamigen Buch von Sabine Ludwig mit Anja Kling
03. März-Die Insel der besonderen Kinder nach dem gleichnamigen Buch von Ransom Riggs mit Asa Butterfield und Eva Green (Regie: Tim Burton)
17. März-Die Bestimmung-Allegiant Part 1 nach dem Buch "Die Bestimmung-Letzte Entscheidung" von Veronica Roth mit Shailene Woodley
26. Mai-Alice im Wunderland 2 nach dem Buch "Alice im Wunderland" von Lewis Carroll mit Johnny Depp
28. September-Smaragdgrün nach dem gleichnamigen Buch von Kerstin Gier mit Maria Ehrich
11. August-Tarzan nach dem gleichnamigen Buch von Edgar Rice Burroughs mit Samuel L. Jackson
18. August-Antonio im Wunderland nach dem gleichnamigen Buch von Jan Weiler mit Christian Ulmen
13. Oktober-Inferno nach dem gleichnamigen Buch von Dan Brown mit Tom Hanks
03. November-Sieben Minuten nach Mitternacht nach dem gleichnamigen Buch von Patrick Ness mit Liam Neeson
17. November-Phantastische Tierwesen und wo sie zu finden sind-Teil 1 nach dem gleichnamigen Buch von Joanne K. Rowling (Regie: David Yates)
Me before you (Ein ganzes halbes Jahr) nach dem Buch "Ein ganzes halbes Jahr" von Jojo Moyes mit Emilia Clarke und Sam Claflin

2017

09. Februar-Fifty Shades of Grey nach dem gleichnamigen Buch von E. L. James mit Dakota Johnson
16. Februar-Maze Runner 3-Die Auserwählten in der Todeszone nach dem Buch "Die Auserwählten in der Todeszone" von James Dashner mit Dylan O`Brien
17. März-Die Schöne und das Biest nach dem gleichnamigen Buch von Gabrielle-Suzanne de Villeneuve mit Emma Watson (amerikanischer Kinostart)
Das Dschungelbuch nach dem gleichnamigen Buch von Rudyard Kipling mit Andy Serkis
World War Z 2 nach dem Buch "Operation Zombie" von Max Brooks mit Brad Pitt
Daughter of Smoke and Bone nach dem gleichnamigen Buch von Laini Taylor (Regie: Michael Gracey)

2018

Phantastische Tierwesen und wo sie zu finden sind-Teil 2 nach dem gleichnamigen Buch von Joanne K. Rowling (Regie: David Yates)

2020

Phantastische Tierwesen und wo sie zu finden sind-Teil 3 nach dem gleichnamigen Buch von Joanne K. Rowling (Regie: David Yates)

Ohne Starttermin

Ich und Earl und das sterbende Mädchen nach dem gleichnamigen Buch von Jesse Andrews (der Film auf Englisch kommt allerdings bald in die Kinos)
Die kleine Meerjungfrau nach dem gleichnamigen Buch von Hans Christian Andersen (Regie: Sofia Coppola)
Eleanor und Park nach dem gleichnamigen Buch von Rainbow Rowell (Drehbeginn 2015)
Peter und die Sternenfänger nach dem gleichnamigen Buch von Ridley Pearson und Dave Barry (Regie: Gary Ross)
Dark Places nach dem gleichnamigen Buch von Gillian Flynn mit Charlize Theron (ein englischer Trailer existiert bereits)
Ready Player One nach dem gleichnamigen Buch von Ernest Cline (Regie: Steven Spielberg)
Tschick  nach dem gleichnamigen Buch von Wolfgang Herrndorf
The Stand nach dem gleichnamigen Buch von Stephen King (verfilmt als Vierteiler mit Josh Boone als Regisseur und möglicherweise Nat Wolff und Matthew McConaughey als Hauptdarsteller)
Die statistische Wahrscheinlichkeit von Liebe auf den ersten Blick nach dem gleichnamigen Buch von Jennifer E. Smith mit Hailee Steinfeld
Die Chroniken von Narnia-Der silberne Sessel nach dem gleichnamigen Buch von C. S. Lewis
Ich weiß, was du letzten Sommer getan hast nach dem gleichnamigen Buch von Lois Duncan
Es nach dem gleichnamigen Buch von Stephen King mit Will Poulter
Verdammnis nach dem gleichnamigen Buch von Stieg Larsson mit Daniel Craig
How the Grinch stole Christmas nach dem Buch von Dr. Seuss (Regie: Pete Candeland)

Rechte verkauft

The Selection nach dem gleichnamigen Buch von Kiera Cass
Eine wie Alaska (möglicher Titel: Famous last words) nach dem gleichnamigen Buch von John Green (das Drehbuch existiert bereits)
The Young Elites nach dem gleichnamigen Buch von Marie Lu (noch nicht auf Deutsch erschienen)


Dienstag, 19. Mai 2015

Rezension zu "Eleanor und Park"

Lieblinsgsatz
“If you can’t save your own life, is it even worth saving?”

Inhalt
In dem Buch von Rainbow Rowell geht es um zwei Teenager in den 80er Jahren, die rothaarige, kräftig gebaute Eleanor und den Halb-Koreaner Park. Eleanor kommt neu auf die Schule und wird von vielen gemobbt. Doch irgendwie entwickelt sich zwischen den beiden, die eigentlich komplett unterschiedlich sind und aus so unterschiedlichen Familien stammen, erst eine Freundschaft und dann eine jugendliche Liebe. Doch auf Ewig können die beiden die Realität nicht ausblenden-es gibt viele Spannungen, aber auch viele Szenen zum aufseufzen, weil sie einfach von Grund auf süß sind.

Meine Meinung
Ich hatte von dem Buch schon sehr viel gehört. Sei es von der Presse, die mit John Greens Lobpreisungen warb, oder  von Freunden, die mir alle rieten das Buch endlich zu lesen. Ich muss sagen (und damit stehe ich wahrscheinlich auf der Seite der wenigen Kritiker), mir gefiel das Buch zwar, aber es ist meiner Meinung nach nicht den Hype wert. Mir gefällt die Thematik-zwei Welten, die aufeinander treffen und die zwei Jugendlichen, die so unterschiedlich sind und doch irgendwie auch zusammenpassen. Aber die Geschichte entwickelte sich am Anfang nicht wirklich schnell, was sich dann bei mir mit zunehmender Langeweile zeigte. Um auf John Green zurückzukommen, man könnte es mit Hazels Satz  ”Slowly, and then all at once” vergleichen. Denn am Schluss nimmt das Buch plötzlich mehr Fahrt auf, und viel zu schnell ist es vorbei. Der Schreibstil gefällt mir, wie auch bei Fangirl flüssig geschrieben. Aber aufgrund des wechselnden personalen Ich-Erzählers verliert es ein wenig am Schwung, denn immer wieder muss man umdenken.

Fazit
Ein sehr gutes Buch, über ein Thema, was alle etwas angeht, denn jeder fühlt sich ein wenig “anders” als andere, welches aber meiner Meinung nicht ganz so viel Hype verdient hat. Im großen und Ganzen hat es aber seine 4 von 5 Punkten verdient, der Abzug ist für mich persönlich der schleppende Anfang, was für manche aber vielleicht nicht so ist. Empfehlen würde ich es allen, ab 14, um wirklich alles zu verstehen. Und egal ob Junge oder Mädchen oder Mann oder Frau :)

Dienstag, 5. Mai 2015

Cover und Inhalt zu dem neuen Buch von Ursula Poznanski

Gerade eben habe ich das Cover und die Inhaltsbeschreibung des neuen Buches von Ursula Pozsnanski entdeckt. Nach "Erebos" und spätestens seit "Saeculum" bin ich ein großer Fan von ihr, aber auch ihre Bücher für Erwachsene, wie zum Beispiel "Fünf" sind sehr lesenswert. Nun aber zu dem neuen Buch: Es trägt den Namen

"Layers" 

und erscheint am 24. August. Hier das Cover:

Und nun zum Inhalt:

  • Seit Dorian von zu Hause abgehauen ist, schlägt er sich auf der Straße durch – und das eigentlich recht gut. Als er jedoch eines Morgens neben einem toten Obdachlosen aufwacht, der offensichtlich ermordet wurde, gerät Dorian in Panik, weil er sich an nichts erinnert: Hat er selbst etwas mit der Tat zu tun? 

    In dieser Situation bietet ihm ein Fremder unverhofft Hilfe an und Dorian ergreift die Gelegenheit beim Schopf – denn das ist seine Chance, sich vor der Polizei zu verstecken. Der Unbekannte engagiert sich für Jugendliche in Not und bringt Dorian in eine Villa, wo er neue Kleidung, Essen und sogar Schulunterricht erhält. 

    Doch umsonst ist nichts im Leben, das erfährt Dorian recht schnell. Die Gegenleistung, die von ihm erwartet wird, besteht im Verteilen geheimnisvoller Werbegeschenke – sehr aufwendig versiegelt. Und als Dorian ein solches Geschenk nach einem unerwarteten Zwischenfall behält, wird er von diesem Zeitpunkt an gnadenlos gejagt. 

Habt ihr schon Bücher von Urusla Poznanski entdeckt uns was haltet ihr vom Cover von "Layers"?

Mittwoch, 8. April 2015

Rezension "Fangirl"

Inhalt
In dem Buch “Fangirl” von Rainbow Rowell, der Autorin von “Eleanor und Park”, geht es um Cath, ein 18-jähriges Mädchen, das mit ihrer Zwillingsschwester zusammen am College anfängt zu studieren. Ihre Schwester, die mutigere, offenere Wren, lernt schnell neue Freunde kennen und beginnt auf Parties zu gehen, während Cath alleine in ihrem Zimmer sitzt und Fanfictions von einem Kinder/Jugendbuch schreibt. Das Buch erzählt spannend von Cath´s Alltag in der Universität und von den Problemen mit Jungs/Männern (die natürlich auftreten) und von den Problemen zu Hause, sowie dem Auseinanderleben der Zwillinge.

Meinung
Ich habe das Buch sehr genossen. Es ist zwar kein besonders tiefgründiges Buch, aber hat doch einiges an Story zu bieten. Der Schreibstil gefällt mir sehr gut, ich habe das Buch in einem durchlesen können. Was mir nicht ganz so gut gefallen hat, waren die Ausschnitte aus den “Simon Snow” Büchern zwischen den Kapiteln, die mir garnicht gefallen haben, die trafen einfach nicht meinen Buchgeschmack. Alles in allem ein Buch für zwischendurch, eine großartige Moral steckt allerdings nicht dahinter.

Lieblingssatz
“But there is nothing more profound than creating something out of nothing” - Rainbow Rowell

Fazit
Ein sehr gutes Buch aber eher ein “Sommerbuch”, eins, das man gut am Strand oder so lesen kann, wo man sich nicht konzentrieren muss. Ich habe es genossen und verstehe warum viele es so gut finden, ich aber gebe nur 3 von 5 Sternen-es fehlt einfach das “gewisse Etwas”.