Freitag, 4. Dezember 2015

Rezension zu "Winterpferde" und Verlosung

Inhalt
Ukraine, 1941. Das Buch handelt von einem jungen Mädchen, Kalinka, einer Jüdin, deren Familie von den Deutschen getötet wurde. Sie konnte als Einzige fliehen und kämpft sich durch, bis sie auf den Tierwärter Max trifft, im Natureservat Askania-Nowa. Sie freundet sich mit dem alten Mann an, doch die Deutschen besetzend das Herrenhaus des Naturreservats und bald darauf muss Kalinka fliehen. Sie nimmt den Hund des Tierwärters mit, und zwei Przewalski-Pferde, eine vom aussterben bedrohte Pferderasse die die SS auslöschen will. Gemeinsam machen die vier sich auf die Flucht durch die ukrainische Steppe, gefolgt von den Deutschen. 

Cover
Das Cover gefällt mir sehr gut, es ist eher schlicht gehalten und passt außerdem zum Buch. Es zeigt Kalinka mit den beiden Przewalski-Pferden und dem Wolfshund wie sie durch die ukrainische Steppe flüchten.

Meine Meinung
Ich habe dieses Buch sehr gerne gelesen. Am Anfang habe ich wegen des Titels eine viel größere Pferdelastigkeit erwartet, aber ich wurde positiv überrascht-die Pferde waren zwar ein großer Teil (es hat also schon einen Grund das Buch so zu nennen), aber es ist kein Negativ-Aspekt. Und vorallem ist "Winterpferde" kein reines Mädchenbuch! Ich habe von Philipp Kerr schon viel gehört, kam jedoch nie dazu ein Buch von ihm zu lesen, aber dieses gefällt mir wirklich gut. Er hat einen sehr in-den-Bann-ziehenden Schreibstil, was vielleicht auch daran liegt, dass er schon viel Erfahrung hat, was sowohl Kinder- und Jugendbücher angeht, als auch Erwachsenenromane. Das Buch umfasst etwa 300 Seiten und war für mich ein sehr gutes Buch um am Abend zu entspannen, auch wenn es für einen ruhigen Abend manchmal ziemlich spannend wurde, denn Kalinka bringt sich manchmal wirklich in gefährliche Situationen… Auch der geschichtliche Hintergrund ist sehr interessant-der zweite Weltkrieg in der Ukraine ist die perfekte Rahmenhandlung.

Fazit
Ich gebe dem Buch 4 ½ von 5 Punkten. Es ist definitiv ein sehr gutes Buch und ich denke, dass das Buch für Leser und Leserinnen ab 12 Jahren geeignet ist. Aber einen halben Punkt musste ich abziehen, denn so richtig, richtig mitgerissen hat es mich nicht. Ohne Zweifel hab ich es gerne gelesen, aber es wird nicht eines meiner Lieblingsbücher.

Verlosung
Damit auch ihr ein paar unterhaltsame Lesestunden mit diesem Buch haben könnt, verlosen wir ein Exemplar von "Winterpfede" unter allen, die bis zum 31.12.2015 an folgende E-Mail-Adresse schreiben, ob sie schon einmal ein Buch von Philip Kerr gelesen haben: jugendbuch-blog@gmx.deViel Glück!

Mittwoch, 21. Oktober 2015

Kurzinterview mit Julia Engelmann

Auf der Frankfurter Buchmesse hatte ich in diesem Jahr am Freitag die Möglichkeit der Poetry Slammerin Julia Engelmann zwei Fragen zu stellen. Ihr Text "One Day" hat mittlerweile wahrscheinlich jeder gesehen und war (wie ich) begeistert von dem Auftritt. Das erste Buch folgte bald und hat mich vollkommen überzeugt. Julia Engelmann schafft es zu inspirieren, motivieren und regt an über das eigene Leben nachzudenken, ist dabei aber nie belehrend, sondern vor allen Dingen sehr ehrlich.

Zum Erscheinen ihres zweiten Buches war sie zu Gast beim (sehr vollen) Randomhouse-Bloggertreff.  Eine gute Möglichkeit für mich ihr zwei Fragen zu stellen:

Wie würdest Du Dich in drei Worten charakterisieren?

Jemand, der (1) sich nicht (2) charakterisiert (3). Ich weiß, das hinkt (lacht). Aber das soll jemand anderes machen.

Hast du ein schriftstellerisches Vorbild?

Oh ja, ich mag...(überlegt) Na ja, was heißt Vorbild? Aber es gibt Leute von denen ich richtig gerne Bücher lese. Also, gerade lese ich richtig viel Hesse, den mag ich richtig gerne. Ich mag Éric-Emmanuel Schmitt richtig gerne, von dem ist zum Beispiel "Oskar und die Dame in Rosa", der macht so Erzählungen. Ja, die gefallen mir im Moment richtig gut.


Ich werde mir "Oskar und die Dame in Rosa" auf jeden Fall mal etwas näher ansehen. Für euch habe ich hier noch ein Video zu dem neuen Buch von Julia Engelmann:

Dienstag, 15. September 2015

Thomas Finn über Tipps für Jungautoren, E-Books und überschätzte Bücher


Heute habe ich ein Interview mit dem Autor Thomas Finn für euch, den ich bei zwei Schreibworkshops kenne lernen durfte. Diese Workshops kann ich euch übrigens nur wärmstens empfehlen! Mehr Infos dazu gibt es hier. Mehr Infos zu Thomas Finn gibt es unter  diesem Link. Mein Lieblingsbuch von Thomas Finn ist übrigens "Weißer Schrecken". Deshalb hat es mich besonders gefreut, dass ich ihn in Hamburg in seiner Wohnung treffen und mit Fragen löchern durfte:

Wie sieht der typische Leser Deiner Bücher aus?

Weil ich ja ganz unterschiedliche Bücher schreibe, glaube ich, dass das ganz unterschiedliche Leser sind. Generell sollten sie, so stelle ich mir das vor, an Phantastik ein gewisses Grundinteresse haben. Wie der sonst beschaffen ist, kann ich dir nicht genau sagen. Ich glaube schon, es sind neugierige Menschen, die vielleicht auch mal eine etwas ungewöhnliche Story lesen. 

Welche Menschen besuchen Deine Lesungen?

Das erscheint mir immer, wie ein ganz normaler Querschnitt unserer Bevölkerung. Also, ich stelle nicht fest, dass da
vermehrt Frauen da wären - man sagt ja, Frau lesen mehr. Die Geschlechterverteilung ist eigentlich immer 50/50. Ich habe junge Leser, sicherlich auch durch meine Jugendbücher, aber die bringen zum Teil ihre Eltern mit. Ich habe ältere Leute auch schon im Publikum gehabt, es kommt eben ein bisschen aufs Thema an. Zum Beispiel bei „Funke des Chronos“, als es um Hamburg ging, hab eich vermutlich auch am meisten ältere Leser im Publikum gehabt, die dieser Stadt sehr verbunden sind.

Wenn Du Deine Autorenkarriere betrachtest, gibt es da etwas, dass Du aus deiner Sicht heute besser hättest machen können?

Nein, glaube ich nicht. Du bist als Autor davon abhängig, dass du Chancen bekommst. Das dramatische ist ja nicht, dass du ein Buch schreibst, oder wie gut die Qualität des Buches ist, sondern, was der Verlag damit macht. Und wenn man einmal einen ganz großen Erfolg hat, dann knüpfen Verlage und Autoren gerne an diesen Erfolg an und dann hätte das sicherlich einen andere Richtung nehmen können, wenn jetzt zum Beispiel ein bestimmtes Thema ganz besonders erfolgreich gewesen wäre. Das muss dann aber zeitig kommen. Einer meiner größten Erfolge waren sicherlich die „Chroniken der Nebelkriege“, also „Das unendliche Licht“, „Der eisige Schatten“ und „Die letzte Flamme“ und da hat der Verlag viel zu spät einen vierten Teil gemacht. Es hätte sonst sein können, dass es in diese Richtung noch mehr Romane hätte geben können. Ansonsten, nein, ich zähle zu den Autoren, die jedes Werk, das sie geschrieben haben, bis heute mögen. Klar, es gibt Kleinigkeiten bei denen ich sagen würde, heute würde ich es ein bisschen anders machen, aber im Prinzip mag ich all diese Romane und ich freue mich immer noch, dass ich zu den Autoren zähle, die gefühlt jedenfalls, ein breites Spektrum haben und das entspricht auch meinem persönlichen Interessenbereich.

Was hältst Du von E-Books, da ja jetzt gerade die Bücher deiner „Astaria“-Reihe als E-Books erscheinen? Liest Du sie selbst auch?

Ich bin gar nicht so technikaffin. Meine Freundin liest mittlerweile viele E-Books. Ich komme sowieso nur dazu ein halbes Dutzend Romane im Jahr zu lesen, weil ich selbst so viel schreiben muss, finde E-Books aber sehr, sehr spannend, weil die Möglichkeit, dass du so viele Bücher in so einem kleinen elektronischen Gerät überall mit hin schleppen kannst, einfach faszinierend ist. Ich glaube auch, dass da bei weitem noch nicht alle Möglichkeiten ausgelotet sind. Ich denke aber trotzdem, dass E-Books einen ganz großen Erfolg haben, wenn Tablet-Computer flächendeckend an den Schulen eingeführt werden. Man braucht ja immer noch das entsprechende Medium, um die E-Books zu lesen. Und bis das so sein wird, glaube ich, dass weniger E-Books verkauft werden, als „normale“ Bücher.

Du warst dieses Jahr für  den „Seraph“ nominiert. Wie wichtig sind Dir solche Preise?

Man freut sich immer, wenn man nominiert wird oder den Preis gewinnt. Ich glaube, der Werbeeffekt eines Preises wird  ein bisschen überschätzt, weil es doch ganz bestimmte Gruppen in der Community gibt, die sich auch für diese Preise interessieren. Aber es ist natürlich eine tolle Ehrung, wenn du in der Nominierungsliste bist oder den Preis gewinnt. Man freut sich als Autor - das auf jeden Fall! Den Werbeeffekt kann ich schwer einschätzen, aber ich glaube Deutschland hat keinen Preis in der Phantastik, der groß genug ist, dass er einen großen Strahleffekt hat. 

Du hast jetzt mittlerweile mehrere Schreibworkshops gegeben, was ist Deiner Meinung nach der größte Tipp an angehende Schriftsteller von Dir?

Lerne das Handwerk des Schreibens! Das ist der eine und der andere ist: Schreibe! Das sind eigentlich die beiden Tipps und als drittes: Lies viel und sieh viel Filme, um sich mit der Dramaturgie vertraut zu machen, die Stoffe haben. Ich bin jemand, der denkt, dass man das Handwerk beherrschen sollte, wenn man irgendetwas macht, weil es cleverer ist, sich die Erfahrungswerte von Leuten anzueignen, die das schon hunderte Jahre vorher gemacht haben und das Geschichtenerzählen gehört da dazu und ich bin eher ein bisschen erschreckt darüber, dass ich auf neue Kollegen stoße, die sich wenig bis gar nicht damit auseinandergesetzt haben. Die würden sich viel Ärger ersparen, wenn sie es getan hätten. 

Du hast mit Bernhard Hennen die Gezeitenweltromane geschrieben. Wie sieht es da mit einer Fortsetzung aus?

Die Gezeitenwelt ist gerade ins E-Book gekommen, das hat ein bisschen gedauert und letzten Endes ist eine Fortsetzung von zwei Faktoren abhängig: Ein mal, wie viel Erfolg das E-Books jetzt hat, damit ein potenzieller Verlag überzeugt wird, und das zweite ist Bernhard Hennen, wie es mit seiner Zeit aussieht, weil er unser Zugpferd ist und momentan mit den „Elfen“ schwer beschäftigt ist, aber das kann in ein paar Jahren durchaus anders aussehen und Bernhard hat durchaus auch Interesse daran die Serie fortzusetzen, denn es ist eben etwas unerledigtes und das gefällt uns allen nicht. 

Jetzt eine ganz fiese Frage: Gab es schon mal ein Buch von einem engen Freund oder Schriftstellerkollegen, den Du kanntest, das Du ganz schlecht fandest, du es ihm aber nicht gesagt hast?

Ja. 

Ja?

Ja, aber ich sag nicht, was für ein Buch das war (lacht). Das liegt natürlich daran, dass es auch eine Geschmacksache ist. Das andere sind handwerkliche Punkte. Ich lese natürlich Romane immer mit dem Gedanken, wie würde ich das machen, was würde ich in der Handlung abändern, hätte ich diesen Roman geschrieben. Ich kann keine deutschen Beispiele anführen, weil ich den Kolleginnen und Kollegen über den Weg laufe und dieser Kollege war auch jemand, der tolle Romane schreibt und es gab da ein spezielles Werk, das ich nicht so schön fand, aber um das mal ein bisschen greifbarer zu machen: Als ich „Der Marsianer“ gelesen habe, der jetzt verfilmt wird, da merkt man schon, dass es ein Buch ist, das als E-Book-Projekt entstanden ist von einem, der nicht ganz so viel Erfahrung beim Geschichtenerzählen
hat  und da gibt es einige Punkte, die ich abändern würde und wo ich auch jetzt sehr gespannt bin, wie es im Film abgeändert wird. Ansonsten ist es natürlich ein Super-Stoff und das hat die Filmindustrie auch erkannt.

Woran arbeitest Du jetzt gerade?

Jetzt sind es gerade zwei Romane. Einer wieder ein Mystery-Thriller, „Dark Wood“, der wird Anfang nächsten Jahres bei Droemer Knaur erscheinen und im nächsten Jahr wird  der erste Krimi aus meiner Feder erscheinen. 

Wie sieht ein typischer Tag in Deinem Leben aus?

Oh je, das kommt darauf an, in welcher Phase ich mich befinde, also wenn ich mich in einer Schreibphase befinde, dann schreibe ich wirklich von morgens bis abends mit gewissen Pausen natürlich und  dann gehe ich quasi mit Dialogen ins Bett, wache morgens auf und überarbeite dann erst mal, was ich am Vortag geschrieben habe und arbeite dann weiter. Bei einem Roman von 450 bis 500 Seiten etwa drei Monate lang. Manchmal auch ein bisschen mehr oder weniger, es kommt auch darauf an, wie kompliziert ein Stoff ist. Ansonsten, wenn ich nicht schreibe, dann ist mein Tag, andere würden sagen, wie ein Urlaubstag (lacht). Aber das stimmt so natürlich nicht, ich brauche natürlich Zeit, um neue Stoffe zu entwickeln und das ist eigentlich die schwerste Arbeit am Schreiben, finde ich. Man hat also eine neue Grundidee und muss neuen Stoff entwickeln. Und das geht eben nur mit viel Recherche und Nachdenken. 

Du bestreitest ja sehr viele Lesungen. Was war da die schönste und was die schlimmste Lesung, die Du erlebt hast?

Die schlimme Lesung habe ich selten erlebt. Ich habe einmal eine Lesung erlebt, da kam ich nach Wiesbaden und habe festgestellt, dass die Buchhandlung überhaupt keine Werbung gemacht hat und das war dann so eine Lauflesung, die ich mit einem Kollegen abhalten musste, das war unangenehm. Skurril war eine Lesung, die ich 2004 in Leipzig hatte, da habe ich „Das unendliche Licht“ oder „Der eisige Schatten“ vorgestellt, eines der Bücher aus den „Chroniken der Nebelkriege“ und dann wurde die Lesung von sehr lauten Christinnen gestört, die Fantasy dem Teufel gleichgesetzt hatten und dergleichen und ich habe das erst gar nicht gemerkt, bis die plötzlich hinter mir standen und  Transparente aufzogen und mir das Mikro abnahmen. Das war eigentlich auch ein bisschen lustig. Schöne Lesungen habe ich mehrere erlebt. Lesungen werden eigentlich immer dann schön, wenn der Ausrichter der Lesung sich einsetzt und das merkst du. Da kann ich jetzt keine bestimmte nennen, ich habe da natürlich einige im Kopf, die ich in meinen letzten 10 Jahren da erlebt habe. Schöne Lesungen sind eben die, bei denen man merkt, dass der Ausrichter hinter dem Buch steht und sich bemüht hat Werbung dafür zu machen.

Welches Deiner Bücher ist Dir am wichtigsten?

Das ist schwer. Kann ich so gar nicht sagen. Eigentlich immer das, an dem ich aktuell sitze. Es gibt tatsächlich ein Thema, dass mich beschäftigt, etwas, das ich erst später gemerkt habe und das ist Deutschland als Hintergrund für
phantastische Geschichten zu verwenden, wie Kollegen aus Amerika das selbstverständlich mit ihrem Land machen und insofern sind mir alle Romane wichtig, die vor einer deutschen Kulisse spielen. Das ist jüngst „Aquarius“, dazu gehören „Schwarze Tränen“, „Weißer Schrecken“, sicherlich auch „Die Chroniken der Nebelkriege“, die Deutschland jetzt nicht als Fantasykulisse gebrauchen. Ich bin an jeden Roman mit großer Begeisterung rangegangen. 

Gibt es unter den Büchern, die Du gelesen hast, welche, die Du für überschätzt hältst?

Ja, ganz bestimmt, das sind „Illuminati“ und „Sakrileg“. Diese Detektivarbeit und diese Kirchengeschichte sind sicherlich sehr interessant, aber was ich wirklich vermisst habe, war die Charakterentwicklung, die es in den Büchern überhaupt nicht gab, im Gegenteil. „Illuminati“ ist ja vor „Sakrileg“ erschienen und der Kollege hat einfach die Figur genommen, die gleiche Grundvoraussetzung geschaffen, in „Illuminati“, die Frau wurde einfach abgesägt und durch eine neue ersetzt, das Grundprinzip war also genau das gleiche, nur das Rätsel war ein anderes. Die Romane sind erschienen, als sowieso einige  Verschwörungstheorien hochkochten und das hat sicherlich auch zum Erfolg beigetragen, aber ich habe „Sakrileg“ halb gelesen, „Illuminati“ ganz und muss dann sagen: Ganz klar überschätzt.

Was, glaubst Du, ist der nächste Trend in der Buchbranche?

Das lässt sich ganz schwer sagen. Vor ein paar Jahren waren Trends viel klarer auszumachen. Zum Beispiel lagen Vampire im Trend, der Literaturmarkt gab fast gar nichts anderes mehr her, was für uns Autoren zum Verzweifeln war oder Dystonien, die kurz danach kamen, die auch ein Trend waren, wenn auch nicht ein so großer Trend, wie Harry Potter oder die Vampir-Thematik. Momentan ist es ganz schwer. Es ist auch eine Frage, für was die Verlage sich interessieren. Was für Trends gibt es? Ein Trend ist eine tolle Sache, auf die man
aufspringen kann, und die natürlich Verkäufe generiert. Für uns ist eine trendlose Zeit interessanter, weil man endlich wieder Stoffe anbieten kann, die keinem Trend entsprechen und nur für sich stehen und nur unter dieser Prämisse bewertet werden. Ich sehe im Momentan keinen besonderen Trend, aber interessante Tendenzen. So gibt es durchaus einige Verlage, die viel mit Science Fiction machen. Vielleicht liegt es daran, dass einige Sonden an Planeten unseres Sonnensystems vorbei geflogen sind. Schwierig. Aber momentan ist für mich kein besonderer Trend auszumachen, sondern jetzt müssen Stoffe für sich selbst stehen und das passt mir besser. 

Dann vielen Dank für das Interview!

Hier geht es zur Website von Thomas Finn.

Samstag, 12. September 2015

Rezension zu "Die Auserwählten - In der Brandwüste"

Das Cover
Das englische Cover passt meiner Meinung nach besser zu dem Buch als das deutsche, aber ich bin finde auch die englischen Titel besser, weshalb ich das Buch natürlich auch wieder auf Englisch gelesen habe.


Der Inhalt
Der zweite Band schließt nahtlos an den ersten an, doch anstelle der erhofften Flucht erwartet die Überlebenden aus dem Labyrinth nun ein weiterer Test, begleitet von Psycho-Spielchen, hinter denen WICKED steckt. Es geht durch ein Ödland, einige Tode sind zu verzeichnen und der Autor behält die Spannung des ersten Bandes, denn viele Fragen sind noch unbeantwortet. Und am Ende, nun, da gibt es natürlich wieder einen Cliffhanger.


Meine Meinung
Ich habe “The Scorch Trials” oder “Die Auserwählten - In der Brandwüste” nach dem erscheinen des ersten Filmes gelesen, dieser motivierte mich auch erst dazu, die Bücher zu lesen. Und nun, da auch der zweite Film bald in den Kinos erscheint, musste ich einmal meine Meinung loswerden. Ich war lange ein Fan der Dystopien, Hunger Games, Die Bestimmung, alles dabei. Jetzt bin ich ein wenig  “darüber  hinweg”, aber ab und zu macht es mir trotzdem noch Spaß ein solches Buch zu lesen, solange es gut ist. Und das ist es wirklich. Das Buch nimmt ein erneut in einen Bann, und ich musste einfach wissen wie es weitergeht. Allerdings muss ich sagen, dass ich das erste Buch besser fand als das zweite.


Fazit
Ich würde sagen das zweitbeste Buch der Reihe, von mir gibt es 4 von 5 Punkten.

Freitag, 24. Juli 2015

Rezension zu "Atlantia" von Ally Condie

Cover
Ich finde sowohl das englische Cover als auch das deutsche sehr gelungen, wobei es sich hier um eines der wenigen Bücher handelt, wo ich sogar das Deutsche bevorzugen würde. Das Englische ist mir einfach zu nichtssagend, und auf dem Deutschen gefällt mir besonders gut das im Wasser schwimmende Mädchen, das auch nochmal verdeutlicht, dass es sich bei dem Buch nicht um Meerjungfrauen dreht.

Lieblingssatz
“You always have something left to lose.”


Inhalt
In dem Buch von Ally Condie, von der ich bereits die “Matched-Trilogie” gelesen habe, geht es um die Waise Rio, die zusammen mit ihrer Schwester in der Unterwasserstadt Atlantia lebt. Die Stadt ist mit Glaskuppeln vor dem Wasser geschützt, es sind also mehr oder weniger normale Menschen die dort unten leben, also keine Fabelwesen. Mit 15 können sich Jugendliche dazu entscheiden, in die Oberwelt auszuwandern, wo laut der Regierung die Luft verseucht ist und wo man arbeiten muss, um Atlantia zu versorgen. Rio verspricht ihrer Schwester, nicht das Oben zu wählen, gegen ihren eigenen Wunsch. Doch ihre Schwester Bay entscheidet sich, ohne Rio etwas davon erzählt zu haben, Atlantia zu verlassen und im Oben zu leben. Rio, alleine im Unten zurückgelassen, tut nun alles, um doch noch mit ihrer Schwester vereint sein zu können, und entdeckt dabei viel über sich selbst, die Regierung von Atlantia und die Geheimnisse, die ihr vorenthalten wurden.


Charaktere
Man kann sich sehr gut in Rio, die Erzählerin, hineinversetzen, die auf einmal völlig alleine in einer Stadt lebt, die sie eigentlich verlassen wollte. Auch die anderen Charaktere werden von ihr sehr gut beschrieben, alle haben sehr viele Facetten, und vor allem haben alle Geheimnisse, die Rio nur langsam aufdecken kann.


Meine Meinung
Mir gefiel das Buch gut, ich habe es in einem Zug durchlesen können, es hat einen sehr flüssigen Schreibstil, den ich auch an “Die Auswahl” sehr gut fand. Am Anfang hat es etwas gedauert, bis die Geschichte wirklich ins Rollen kam, und manchmal gab es auch später noch ein paar kleine Hänger, aber alles in allem war es flüssig. Die Story ist gut, alles ist gut durchdacht und schlüssig, jedoch finde ich dass die Idee mit einer Unterwasser-Stadt nicht wirklich einfallsreich ist. Ich habe das Buch sehr gerne gelesen, bin jedoch froh, dass dies keine Trilogie, sondern ein abgeschlossenes Buch ist. Dass die Liebesgeschichte in diesen Buch nicht im Mittelpunkt steht, sondern die Geschichte zweier Schwestern, fand ich sehr gut, das gab es meiner Meinung nach in den letzten Jahren nämlich schon zu oft.


Fazit
Das Buch hat keine 5 Punkte verdient, dazu fehlt einfach zu viel, allerdings ist es spannend, und schafft es den Leser bis zum Schluss rätseln zu lassen, und der Schluss  ist auf keinen Fall vorhersehbar, deswegen bekommt es von mir 4 von 5 Punkten.

Freitag, 10. Juli 2015

Das neue Buch von Derek Landy

Den Autoren Derek Landy kennt ihr wahrscheinlich durch seine wunderbaren "Skulduggery Pleasant"-Bücher. Bald erscheint auch in Deutschland der letzte Band und so ist es keine große Überraschung, dass etwas Neues folgt. Deshalb hat Derek Landy auf seinem Blog Titel, Inhalt und Cover des ersten Bandes seiner neuen Reihe vorgestellt. Alles über das Buch und ob es in Deutschland erscheint, erfahrt ihr in diesem Post.


Das Buch wird im Original ungefähr 512 Seiten umfassen, ist aber noch nicht ganz fertig, obwohl es schon am 27. August diesen Jahres in England, Australien, Neuseeland und Kanada erscheint. Der erste Band der Reihe trägt den Namen "Demon Road", genauso wie die gesamte Reihe, die übrigens eine Trilogie ist. Aber worum geht es in dem Buch? Es handelt von der 16-jährigen Amber, die nicht nur klug ist, sondern auch sehr temperamentvoll. Zu Beginn des Buches ist sie ein normaler amerikanischer Teenager (denn das Buch spielt in Amerika) bis die Wahrheit ans Licht kommt. Sie gerät in eine Welt voller Dämonen, Vampire und untoter Serienmörder. Sie muss flüchten und rast von einem Abenteuer ins nächste, mit dabei ihre Mitfahrer, die nicht die sind, die sie zu sein scheinen. 
Das hört sich alles noch etwas geheimnisvoll an, sicher ist aber, dass das Buch voller absurder Action und schwarzem Humor sein wird und sich an die Leser von "Skulduggery Pleasant" richten wird. 
Der zweite Band wird in England sechs Monate später erscheinen, der dritte und damit letzte Band wieder sechs Monate später. Das ist eine sehr kurze Zeitspanne zwischen den Büchern, die sehr schwer zu einhalten wird, weshalb es mich nicht wundern würde, wenn die Bücher letztendlich doch etwas später erscheinen. 
Hier das Cover der Originalausgabe:

Ob das Buch in Deutschland erscheinen wird, ist noch nicht ganz sicher. Da alle "Skulduggery Pleasant"-Bücher von Derek Landy beim Loewe Verlag erschienen sind, würde es mich nicht wundern, wenn die Trilogie dort erscheinen wird. Der Verlag allerdings hat gesagt, dass es noch nicht sicher sei, ob das "Demon Road" bei "Loewe" erscheinen wird, sie es sich aber natürlich wünschen würden. Möglicherweise wartet der Verlag noch auf das endgültige Manuskript. "Demon Road" wird ziemlich sicher nicht mehr in diesem Herbst auf Deutsch erscheinen, da die Vorschauen bereits fertig sind, es könnte allerdings sein, dass das Buch im kleineren Winter-Programm als Spitzentitel erscheint, da das Buch als Weihnachtsgeschenk für alle Fans von "Skulduggery Pleasant" wünschenswert wäre. Ich denke aber, dass nach dem Erfolg von Derek Landys Büchern auch seine neue Reihe auf jeden Fall ins Deutsche übersetzt werden wird. 

UPDATE:
Mittlerweile schreibt Derek Landy bereits am zweiten Buch der Reihe, während der erste Band bereits in der Originalausgabe an ausgewählte Rezensenten und Buchhändler verschickt wurde.

Montag, 22. Juni 2015

Welche(s) Buch/Bücher würdest du gerne mal in der Originalsprache lesen, wenn du könntest? (Montagsfrage)

Vielen Dank an das Buchfresserchen für die tolle Aktion!
Meine Antwort:
Nachdem ich den Filmtrailer zu "Der kleine Prinz" gesehen habe, musste ich sofort das Buch lesen und es hat mir unfassbar gut gefallen. Da es im Original französisch ist, habe ich mir den Trailer einmal auf französisch angesehen und muss sagen, dass er dadurch eine ganz andere Magie bekommen hat. Deshalb würde ich das Buch ebenfalls gerne auf französisch lesen können, obwohl mir die Sprache an sich nicht sehr gefällt, da sie doch etwas arrogant klingt. Dieses Jahr sind ja sehr viele Neuübersetzungen des kleinen Prinzen in Deutschland auf den Markt gekommen, die sich sehr voneinander unterscheiden, deshalb fände ich es sehr schön lesen zu können, wie der Autor es wirklich gemeint hat und wie sich der Stil von den deutschen Übersetzungen unterscheidet.

Weitere Antworten findet ihr hier.

Sonntag, 7. Juni 2015

Eine Frage-Zwei Antworten mit Dorit Linke und Tamara Bach (Berlin-Autoren und Verlage)

Die beiden Autorinnen Dorit Linke, die aktuell für den "Deutschen Jugendliteraturpreis" nominiert ist und Tamara Bach, die diesen schon gewonnen hat, beenden in diesem Post Sätze, die ich ihnen vorgegeben habe. Das Besondere: ich habe beiden die gleichen Sätze gegeben und diese nun nebeneinander gestellt. Ich finde es ziemlich interessant zu sehen, wie verschieden dabei die Sätze beendet wurden:

Vielen Dank an Dorit Linke und Tamara Bach. Ich bin schon gespannt auf alles, was noch kommt, obwohl die neuen Bücher ja noch "ein Geheimnis" und "nicht ausgereift" sind.

Zur Übersicht der Aktion "Berlin-Autoren und Verlage" gelangt ihr hier.



Samstag, 6. Juni 2015

Video-Special mit Helge Vogt (Berlin-Autoren und Verlage)

Ich habe den Illustrator und Comiczeichner Helge Vogt in Berlin getroffen und ihm Fragen zu seiner Arbeit gestellt. Ihr kennt ihn sicher als Illustrator der "Percy Jackson"-Bücher und von der grandiosen Comic-Reihe "Alisik". Aber nun zum Video:



Zu der Übersicht der Aktion "Berlin-Autoren und Verlage" gelangt ihr hier.

Freitag, 5. Juni 2015

Jenny-Mai Nuyen-Interview (Berlin-Autoren und Verlage)

Ich habe Jenny-Mai Nuyen in Berlin getroffen und ihr ein paar Fragen über das Schreiben, ihre Verbindung zu ihren Lesern und ihrem Lieblingsbuch als Kind gestellt.

War das Schreiben schon immer Dein Berufswunsch?

Nein, weil ich es mir als Beruf nie richtig vorstellen konnte. Ich dachte, als Erwachsene muss ich irgendetwas unangenehmes machen, also Geld verdienen müssen mit etwas Büro-Arbeit-mäßigem und deshalb habe ich auch sehr früh angefangen zu schreiben, weil ich dachte, wenn ich Zeit habe zu Schreiben, dann jetzt in meiner Jugend unter dem Deckmantel "Schule". Also, ich habe gar nicht gewagt daran zu glauben.

Dann ist das Schreiben also buchstäblich Dein Traumberuf!

Absolut! Dieser Übergang war auch seltsam, als ich tatsächlich gemerkt habe, dass das mein Beruf ist, also, dass ich davon leben kann. Bis dahin war das irgendwie ein Hobby. Die Veröffentlichung habe ich mir immer als Anerkennung gewünscht, weil ich vorher immer gedacht habe, das ist irgendwie peinlich, dass ich meine Zeit damit verbringe mir irgendwelche Traumgeschichten aufzuschreiben. Und in dem Moment, in dem es jemand veröffentlicht hätte, hätte es eine Legitimation erfahren. Das war eigentlich der große Wunsch, den ich mit der Veröffentlichung erfüllen wollte.

Vier Bücher von Dir sind bei cbj erschienen, danach eines bei Rowohlt und dann eines bei dtv. Wie kam es zu den Verlagswechseln?

Schwierig, aber klar, dass so eine Frage von dir kommt, du bist ja neugierig auf die ganzen Intrigen und Geheimnisse des Verlagswesens (lacht).
Es kam so zustande, dass ich, als ich anfing zu schreiben überhaupt nicht vorhatte für immer Jugendbücher zu schreiben. In diesen Schubladen habe ich überhaupt nicht gedacht. Ich war zufällig auch eine Jugendliche und habe mich deshalb für Dinge interessiert, die wahrscheinlich auch andere Jugendliche interessieren und als ich älter wurde, wollte ich davon schreiben, was ältere Menschen interessieren könnten. Ich habe da nicht eingesehen, warum ich meine Helden sechs Jahre jünger machen sollte, als mich selbst und dann auch bestimmte Themen auf eine bestimmte Art behandeln sollte. Ich wusste also, dass ich eigentlich wechseln möchte und auch für Erwachsene schreiben und so kam dann der Wechsel zu Rowohlt zustande, weil ich da nicht für Jugendliche schreiben musste und als ich dann wieder Lust hatte, auf eine Geschichte, in der die Helden doch Jugendlich sind, hätte ich eigentlich noch zu cbj/cbt zurückgehen können, war mit denen auch im Gespräch, aber dann hat sich herausgestellt, dass die etwas anderes von mir wünschen, also die hatten doch eine klare Vorstellung davon, was ich machen sollte für ihr Programm und dann habe ich gedacht: Schau ich doch lieber bei anderen Verlagen. Denn im Idealfall kannst du ja als Autor schreiben, was dir wirklich aus dem Herzen kommt und davon leben zu können.

Wahrscheinlich schreibt man auch am Besten, wenn man das schreibt, was man wirklich schreiben möchte und nicht das, was einem andere vorgeben zu schreiben.

Absolut, ich kenne dieses Gefühl etwas schreiben zu müssen, obwohl man das Schreiben eigentlich immer für sich selber behalten wollte. Eigentlich sollte das Schreiben ein Zwang sein, der von innen kommt und nicht von außen.

Mit fünf hast Du Deine erste Geschichten geschrieben.

Ja, Krakeleien.

Was waren das denn für Geschichten?

Die allerersten Geschichten (überlegt)...also ich habe sehr viel gemalt und gezeichnet und habe dann die Bilder betitelt und erklärt, was in den Bildern vor sich geht, also war die Schrift eigentlich immer das zweitrangige und die ersten Geschichten handelten von zwei Mäusen, die sich gegenseitig besuchen und Dinge miteinander erleben. Ich habe es vor kurzem sogar nochmal gelesen und es hört wirklich mit einem brutalen Cliffhanger auf-mit einer Entführung und es wurde niemals beendet. Zum Glück gibt es keine Leser, die auf eine Fortsetzung warten müssen (lacht).

Mit zehn hast Du dann das erste Drehbuch geschrieben. Wie kommt man mit zehn Jahren auf die Idee ein Drehbuch zu schreiben?

Peinlicher Grund. Ich war mit zehn davon überzeugt, dass Leonardo DiCaprio richtig, richtig toll ist und zu mir gehört und ich habe mich gefragt, wie ich ihn erreichen könnte und da er ja in der Filmbranche ist, habe ich mir natürlich gedacht: Schreibe ich doch einfach ein Drehbuch und er spielt die Hauptrolle und dann werden wir uns kennenlernen und uns ineinander verlieben und dann macht es ihm bestimmt auch nichts aus, dass ich 15 Jahre jünger bin und einen noch kindlichen Körper habe. Die Liebe kann über solche Dinge hinwegsehen, wenn sich gemeinsame Träume treffen. Das war ehrlich gesagt der Anreiz und die Geschichte in dem Drehbuch war maßlos geklaut von "Titanic" und "Romeo und Julia" (lacht).

Donnerstag, 4. Juni 2015

Ein Gespräch mit Boris Pfeiffer (Berlin-Autoren und Verlage)

Dieses Jahr im April habe ich den Autoren Boris Pfeiffer in seiner Wohnung in Berlin getroffen. Ihr kennt ihn durch viele Kinderbuchreihen, wie zum Beispiel "Das wilde Pack", "Akademie der Abenteuer" und "Unsichtbar und trotzdem da!". Wahrscheinlich aber kennt ihr ihn vor allen Dingen als Autoren der "Drei ??? kids".

Phantasie und Vorbilder

Über sich selbst sagt Boris Pfeiffer, dass er "der mit der überbordenden Phantasie" ist. Alleine hat er viele Bücher der erfolgreichen "Drei ??? kids"-Reihe geschrieben und zusammen mit dem "Drei ???"-Autoren Andre Marx die Reihe "Das wilde Pack". Aus dieser Zusammenarbeit habe er viel gelernt, denn Andre sei "extrem gut strukturiert" sagt Pfeiffer, so konnten sie viel voneinander lernen. Zusammen haben sie auch die Hörspielfolgen der gleichnamigen Reihe geschrieben.
Ein literarisches Vorbild hat Boris Pfeiffer nicht, denn diese haben mit den Jahren stark gewechselt. Im Alter von 18 Jahren liebte er die amerikanischen Autoren, wie zum Beispiel Henry Miller und Charles Bukowski. Davor hat er deutsche Dichter geliebt, dabei vor allen Dingen Rainer Maria Rilke. Aber auch spanische Dichter und italienische Autoren haben es ihm angetan. Im Nachhinein stellt er fest: "Eine Zeit lang habe ich deren Stil nachgemacht, ich habe zum Beispiel versucht, wie Kafka zu schreiben und je älter ich wurde und je mehr sich meine Bücher aus mir selbst entwickelt haben, desto stärker sind die Vorbilder dann verblasst. Und heute lebe ich ohne unmittelbare literarische Vorbilder im im Sinne von: Ich versuche zu schreiben, wie sie."



Die Zukunft der "Drei ???"


"Wenn die Drei ??? älter werden würden", sagt Pfeiffer, "würden sie mit 60 Jahren drei geruhsame alte Herren sein, die dann verheiratet, aber immer noch Freunde sind. Sie würden zwar auch zurück gucken, währen aber immer nach vorne orientierte Wesen, die ganz interessiert teilnehmen am alltäglichen Leben, die gut vernetzt sind, die gute Freunde haben und die wahrscheinlich jeder schon ein eigenes Lebensmodel betrieben hätten. Also, sie wären keine Detektive mehr, jedenfalls, wenn die Welt in jeder Hinsicht gerechter geworden wäre. Wenn die Welt härter geworden wäre und dunkler und die Ungerechtigkeit vielleicht sogar zugenommen hätte, dann stelle ich mir die drei immer noch als Detektive vor. Sie wären aber in den Herzen traurig darüber, dass die Welt sich so entwickelt hat."
Auch im echten Leben kann sich Boris Pfeiffer sehr gut vorstellen, dass die Buchreihe "Die Drei ???" auch in 50 Jahren noch existent ist, da weiterhin, so Boris Pfeiffer immer noch viel gelesen wird. Gleichzeitig sagt er, dass es einen großen Nachholbedarf an Kinderbüchern gibt und dass das Thema Gerechtigkeit, gepaart mit Abenteuer und Unheimlichen unsterblich ist.
Auch was die Leser und den Buchmarkt angeht, so ist sich Pfeiffer sicher, haben die "Drei ???" eine große Chance in den Buchhandlungen weiter zu leben und sich zu entwickeln. 


Die "Drei ??? kids" ermitteln in der Bundesliga

Dann erzählt mir Boris Pfeiffer von einem spannenden Projekt an dem er gerade arbeitet. Zusammen mit der "Fußball Bundesliga" hat er schon eine Aktion zur Leseförderung gemacht und nun schreibt er an einem Buch, in dem die "Drei ??? kids" in der Fußball Bundesliga ermitteln werden. Das Buch soll nächstes Jahr erscheinen und viele Vereine behandeln. In dem Buch werden sie zum ersten Mal nach Deutschland kommen. Allerdings nicht alleine. Es werden noch andere wichtige Figuren mit nach Deutschland reisen, Kommissar Reynolds allerdings, kann leider nicht mitkommen.
Jeder der 27 Vereine bekommt in dem Buch übrigens sein eigenes Kapitel.

Mittwoch, 3. Juni 2015

Interview mit dem "Ueberreuter"-Verlag (Berlin-Autoren und Verlage)

Heute gibt es ein Interview mit Julia Balogh (Rechte und Lizenzen) aus dem "Ueberreuter"-Verlag, zu dem ich eine ganz besondere Verbindung habe, denn ich habe dort im letzten Jahr ein dreiwöchiges Praktikum absolviert, das ich immer noch in mehr als nur guter Erinnerung habe. Besonders empfehlen kann ich aus dem Verlag übrigens das Buch "Mit Worten kann ich fliegen", "Happy Smekday oder der Tag, an dem ich die Welt retten musste" und natürlich die "Narnia"-Reihe. 
Neben Julia antworten auch Gunde Dorner (Presseleitung) und Sandra Kunath (Presse Asistentin).

1. Beschreibe doch bitte kurz Deinen Beruf im Verlag und was Deine Aufgaben dabei sind.  
Ich bin zuständig für die Nebenrechte aller Titel von Ueberreuter/Annette Betz, Ueberreuter Sachbuch, G&G Verlag und NILPFERD in G&G im In- und Ausland. An ausländische Verlage verkaufe ich die Übersetzungsrechte unserer Bücher. Es ist immer ein wunderbares Gefühl zum Beispiel eine chinesische, litauische oder spanische Ausgabe in der Hand zu halten. Im Inland sorge ich dafür, dass von unseren Titeln Hörbuch-, Taschenbuch oder Sonderausgaben bei anderen deutschen Verlagen erscheinen. Und wenn es zu einer Verfilmung eines Titels kommt, dann knallen die Sektkorken.


   2. Beende den folgenden Satz: Ich mag den Ueberreuter Verlag, weil...
   
    ...er ein tolles Programm herausbringt, das für jeden etwas hat:
wunderbar illustrierte Bilderbücher für die Kleinsten, witzige, freche Kinderbücher, bis hin zu realistischen und fantastischen Jugendbüchern

3. Was macht den "Ueberreuter Verlag" zu einem Berliner Verlag?

Sein Standort am Moritzplatz in Kreuzberg, inmitten von Berlin. Seine Bücher mit Berlinthemen wie zum Beispiel der Berlinkrimi „Trio Berlin“ von Jonas Thorsten Krüger oder das im Herbst 2015 erscheinende Jugendsachbuch „Geteilte Ansichten“, in dem Jugendliche Personen aus Ost und West zum Leben in der geteilten Stadt befragen


4. Was muss man in Berlin unbedingt gesehen haben?

Das Brandenburger Tor. Den Alexanderplatz. Den Tiergarten.  Die East Side Gallery. Und den Ueberreuter Verlag.

5. Ein Buch aus der Backlist, das Deiner Meinung nach zu wenig Aufmerksamkeit bekommen hat?

Ursula Dubosarskys wunderbarer Jugendroman „Der kürzeste Tag des Jahres“ (Gunde).

Henrike Curdt: „Liebe und andere Projekte“ (Julia)


6. Welches Buch aus dem Herbst-Programm sollte man auf keinen Fall verpassen?

Die Entscheidung fällt schwer, denn eigentlich keines. Um ein besonderes Debüt zu nennen: Oliver Schlicks Jugendroman „So kalt wie Eis, so klar wie Glas“.
Und „Geteilte Ansichten“, weil es ein besonderes Buch von Jugendlichen für Jugendliche ist.  



















7. Welches Buch liest Du aktuell?

Je nachdem, wer antwortet …          
Sandra: „Die Frau mit dem roten Schal“ von Michel Bussi
Gunde:  Fred Vargas´ „Der verbotene Ort“ 
Julia: Anke Stelling: Bodentiefe Fenster

8. Was wünscht Du Dir für den Verlag in Zukunft?

Mehrere Bestseller, viele Auslandlizenzen und weiterhin tolle Texte für kleine und größere LeserInnen, Illustrationen, die faszinieren, und Musik, die nicht mehr aus dem Ohr geht.


Vielen Dank für die Antworten. Ich bin schon sehr gespannt auf das Herbstprogramm und alles was danach noch kommt!

Zu der Übersicht der Aktion "Berlin-Autoren und Verlage" gelangt ihr hier.


Dienstag, 2. Juni 2015

Vorstellung des "Graphiti"-Verlags (Berlin-Autoren und Verlage)

Heute möchte ich euch den neuen "Graphiti-Verlag" aus Berlin-Kreuzberg vorstellen. Dazu habe ich einen der beiden Verlagsgründer, Michael Beautemps getroffen und ihm ein paar Fragen gestellt.

 Den Namen des Verlags hat sich Michael Beautemps schon vor 30 Jahren ausgedacht, weil er den Bezug des graphischen und den Sprayen herstellen wollte. 1994 gründete er dann die Firma "Graphiti". Der Name wurde für den Verlag, der erst ein Jahr alt ist, ganz einfach übernommen.
Die Idee einen Verlag zu gründen kam vor etwa einem Jahr auf. Michael Beautemps macht schon lange Sport mit dem Autor Boris Pfeiffer (unter anderem Autor der Drei ???kids) und als der von einem seiner Verlage die Rechte für seine Bücher zurückbekommen hat, fragte er sich, was er nun mit diesen Büchern machen könnte und kam mit Beautemps, der als Buchhersteller arbeitet auf die Idee einen eigenen Verlag zu gründen, um die Bücher zunächst digital aufleben zu lassen.
Auf die Frage, wie man es als kleiner Verlag schafft sich gegen die "Großen" durchzusetzen, antwortet Beautemps schmunzelnd: "Das wissen wir noch gar nicht". Denn die Bücher, die in dem Verlag erscheinen sind meist Bücher, die große Verlage an die Autoren zurückgegeben haben. Das Motto des Verlages ist es nicht "so ernst und bider, sondern ein bisschen lustiger zu sein". Der Hauptaugenmerk liegt bei dem Verlag allerdings auf E-Books, den die meisten Bücher, die in dem Verlag erscheinen hat es gedruckt zwar schon gegeben, aber eben nicht als E-Book. Somit bekommen die Bücher eine neue Chance bei einem neuen Publikum.
Neben den Neuauflagen alter Bücher gibt es allerdings auch Erstveröffentlichungen in dem Verlag.


Die meisten Bücher sind dabei Kinderbücher. Eine Übersicht mit all den Kinderbüchern findet ihr übrigens hier .
neben den vielen Kinderbüchern, gibt es auch Bücher für Erwachsene. Laut Beautemps haben dabei die Bücher von Felix Huby, einem "Tatort"-Autoren noch zu wenig Beachtung bekommen.



Übrigens werden bei den Neuauflagen auch die Cover geändert. Hier ein Beispiel. Rechts seht ihr, wie das Cover ursprünglich aussah und links, wie es jetzt aussieht.


Ich jedenfalls finde die Idee des Verlags toll, denn so gehen die Bücher nicht verloren, sondern können woanders "weiterleben". Übrigens: Beim Gewinnspiel am Sonntag gibt es auch ein Buch aus dem "Graphiti-Verlag" zu gewinnen. Seid gespannt!

Zu der Übersicht der Aktion "Berlin-Autoren und Verlage" gelangt ihr hier.




Montag, 1. Juni 2015

Übersicht "Berlin-Autoren und Verlage"

Diese Woche habe ich etwas ganz Besonderes für euch und zwar eine Aktionswoche zum Thema "Berlin-Autoren und Verlage". Denn während die Buchmessen in Leipzig und Frankfurt stattfinden, findet man die meisten Autoren und Verlage anderswo. Da ich letztes Jahr in den Sommerferien ein Praktikum beim "Ueberreuter-Verlag" absolviert habe und ich dort viel von der Stadt mitbekommen habe, bin ich im April noch einmal in Berlin gewesen und habe dort Autoren und einen Verlag besucht. Schon im letzten Jahr habe ich den Berliner Comiczeichner und Covergestalter Helge Vogt getroffen, der unter anderem die Cover der "Percy Jackson"-Bücher gestaltet hat. Hier nun die Übersicht für diese Woche:

Montag-Übersicht
Dienstag-Vorstellung des "Graphiti-Verlags"
Mittwoch-Interview mit dem "Ueberreuter"-Verlag
Donnerstag-Interview mit  Boris Pfeiffer
Freitag-Interview mit Jenny-Mai Nuyen
Samstag-Video Special mit Helge Vogt
Sonntag-Eine Frage-zwei Antworten mit Dorit Linke und Tamara Bach

Donnerstag, 28. Mai 2015

Liest du Bücher einzeln nacheinander oder auch mehrere parallel (Montagsfrage)

Vielen Dank an das Buchfresserchen für die tolle Aktion!
Meine Antwort:
Ich lese Bücher eigentlich nur parallel. Oft kann ich mich nicht entscheiden, welches Buch ich lesen soll und dann fange ich einfach mit mehreren gleichzeitig an. Im Moment lese ich zum Beispiel fünf Bücher gleichzeitig. Mit den Geschichten komme ich dabei auch nicht durcheinander. Schon beim Aufschlagen eines Buches bin ich gleich in der Welt und wenn es gut ist auch schon mit den Charakteren vertraut. Deshalb kann ich auch nicht genau sagen, wie lange ich für ein Buch brauche.
Manchmal verliere ich allerdings den Überblick über die Bücher oder ein Buch gefällt mir doch sehr viel besser, als die anderen, sodass ich angefangene Bücher aus den Augen verlieren und dann ein halbes Jahr später irgendwo ein Buch mit einem Lesezeichen in der Mitte des Buches wieder finde.

Mehr Antworten findest Du hier.

Montag, 25. Mai 2015

Der Bücherwahnsinn oder das Märchen von Arvelle

Heute erzähle ich euch ein Märchen. Also macht es euch gemütlich, macht euch einen Tee und stellt ein paar Kekse bereit.

 Es war einmal ein Reich, das hieß "Literarien" und dort lebten viele Buchverrückte, die mit anderen Buchverrückten über ihre Sucht sprachen und schrieben. Die Stapel der ungelesenen Bücher waren höher, als die größten Hochhäuser und die Stapel der gelesenen Bücher noch viel höher. Doch die schönen Tage sollten bald vorbei sein, denn viele waren so versunken in den Büchern, das sie keine Zeit mehr fanden zu arbeiten und das nötige Geld zu verdienen. Die Stapel der ungelesenen Bücher waren nicht größer, als ein Zwerg. Doch als die Not am schlimmsten war und die Tage am dunkelsten, an jenem Tag, als die Geschichten auszusterben begannen, erschien den Menschen eine gute Fee, die "Arvelle" hieß. Diese Fee machte das Wunder war. Die Buchsüchtigen bekamen durch ihren Zauberspruch die Möglichkeit Bücher günstiger zu bekommen, obwohl sie noch wie neu aussahen. Jeder bekam das perfekte Buch. Es gab viele günstige Kinder- und Jugendbücher, aber auch viele Krimis. Und es gab genug Bücher für alle. Tausende Bücher gab es für den halben Preis oder sogar noch günstiger zu kaufen. Die Buchverrückten konnten sich nicht zurückhalten und so wuchsen die Stapel der ungelesenen Bücher wieder an und wurden noch größer, als je zuvor und auch die Stapel der gelesenen Bücher wuchsen, als wollten sie nach den Sternen greifen. Und wenn sie nicht gestorben sind, dann lesen sie noch heute.

Sicherlich habt ihr schon bemerkt,worum es heute in diesem Post geht. Und zwar um Arvelle. Von dieser Seite habe ich euch schon einmal berichtet und heute soll es darum gehen, wie "Arvelle" meine Buchsucht nur noch schlimmer macht. Denn gerade als Schüler, der ich ja noch bin, hat man eher nicht so viel Geld zur Verfügung. Ich gehe zudem oft und gerne ins Kino und da kostet ein Kinobesuch mit Popcorn teilweise schon bis zu 25 €. Bei "Arvelle" gibt es Bücher deutlich günstiger, teilweise bis zu 90 Prozent. Natürlich denkt ihr euch jetzt, dass es dabei doch einen Haken geben muss, aber tatsächlich sind die Bücher mit drei Sternen (die Sterne zeigen den Zustand des Buches an) oft neuwertig. Der einzige Nachteil ist der "Mängelexemplar"-Stempel auf den Büchern, den man angeblich aber mit Schmirgelpapier wegkriegt (ich habe das noch nicht ausprobiert, aber mal einen Blogartikel dazu gelesen).

Da es von allen großen Verlagen Schnäppchen bei Arvelle gibt, gucke ich regelmäßig auf der Seite vorbei, denn jede Woche kommen immer wieder neue Angebote dazu. Deshalb lohnt es sich auch auf der Facebook-Seite von Arvelle vorbeizugucken, denn dort wird man immer über die neuesten Angebote informiert.

"Arvelle" ist dabei Fluch und Segen zugleich, denn wer kennt das nicht, man nimmt sich vor nur einmal im Laden nach Büchern zu gucken, ohne etwas zu kaufen und schon kommt man mit einer Tüte voller Bücher aus der Buchhandlung. Bei "Arvelle" kommt dazu, dass die Bücher deutlich günstiger sind, ab einem Bestellwert von 19 € sogar versandkostenfrei und ab einem Bestellwert von 30 € bekommt man sogar noch ein Geschenk von "Arvelle", dass man sich unter diesen Produkten selbst aussuchen darf. Bücherverrückte werden also dem Fluch von "Arvelle" schneller verfallen und der SUB wird sicher größer werden, ihr werdet aber auch viele tolle neue Bücher entdecken, die ihr nicht gelesen hättet, wenn sie nicht so günstig gewesen wären. 

Die Bilder von den Büchern in diesem Post sind, wie ihr euch sicher denken könnt Bücher von "Arvelle", die alle eine Drei-Sterne-Zustandsbewertung bekommen haben.

ACHTUNG: Dieser Post ist gesponsert von "Arvelle". Das heißt, dass ich für das Schreiben dieses Beitrags einen Gutschein über 25 Euro erhalten habe. Der Text und die darin enthaltene Meinung stammt allerdings von mir.

Sonntag, 24. Mai 2015

Juni Neuerscheinung "Das Licht von Aurora"

Heute möchte ich euch ein Buch vorstellen, auf das ich schon sehr gespannt bin. Es handelt sich um das Buch "Das Licht von Aurora" von Anna Jarzab aus dem Loewe Verlag.

In dem Buch geht es um die 16-jährige Sasha, die erfahren muss, dass die Geschichten ihres Großvaters über eine Parallelwelt, nämlich Aurora wahr sind. Ihr größer Traum, ein Abenteuer in einer anderen Welt zu erleben wird in Aurora war. Noch dazu verliebt sie sich, allerdings hat das Abenteuer auch dunkle Seiten. Kann sie sich gegen Palastintrigen und Verrat durchsetzten?

Die Stichworte Fantasy, Romantik und Geheimnisse haben mich zunächst eher nicht angesprochen, dafür wahrscheinlich umso mehr die Leser von der "Selection"-Trilogie. Die Leseprobe hat mir allerdings sehr gut gefallen und vielleicht kann sie euch ja auch überzeugen. Klickt einfach hier und schon gelangt ihr zu einem Ausschnitt aus dem Buch.

Das Buch erscheint am 22. Juni, umfasst 448 Seiten und kostet 17,95 €.
"Das Licht von Aurora" ist der erste Band einer Reihe. 

Freitag, 22. Mai 2015

Rezension zu "Hope Forever"

Cover
Ich habe mal wieder das Englische Buch gelesen, und das Cover gefällt mir nicht so, es ist nicht wirklich auffällig, und sehr… durchschnittlich.  Das deutsche Buch gefällt mir da schon eher, auch sehr schlicht, aber ich finde das einfach irgendwie schicker. Warum der Titel von “Hopeless” zu “Hope Forever” geändert werden musste, verstehe ich gar nicht, es ist ja jetzt auch wieder Englisch, also das kann die Sprache nicht der Grund gewesen sein.


Lieblingsspruch
“Fuck all the Firsts, Sky,  the only thing that matters to me with you are the forevers.”


Inhalt
In dem Buch von Colleen Hoover “Hope Forever”, geht es um Sky, die zum ersten Mal nach jahrelangem Homeschooling in die Schule geht, in ihrem Senior-Year. Durch ihre beste Freundin hat sie schon einen Ruf der Schlampe inne, denn sowohl ihr Freundin als auch sie haben öfter Jungs zu Besuch. Sky empfindet allerdings für niemanden etwas, bis sie auf Dean Holder trifft. Zwischen den beiden entwickelt sich etwas Ernstes, jedoch tun sich dann Abgründe aus der Vergangenheit auf, die Sky und Dean zusammen meistern müssen.


Meine Meinung
Man fühlt sich schon von Anfang an mit Sky sehr verknüpft, und dieses Gefühl verstärkt sich nur noch, je weiter die Story sich entwickelt. Das Buch klang sehr Klischee-Überladen, aber das ist es wirklich nicht, und meine eher negativen Erwartungen wurden mehr als übertroffen. Der Roman war sehr aufwühlend, und regt zum Nachdenken an. Die Kapitel sind mit Datum versehen, und es gibt manchmal Rückblicke auf Skys Kindheit, durch die einem nach und nach mehr und mehr über Skys Vergangenheit gezeigt wird. Das Buch ist auf keinen Fall leichte Kost, und auch kein 0815-Jugenbduch, aber es hat mir sehr gefallen. Ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen, so spannend und mitreißend war es.


Fazit
5 von 5 Punkten, und zwar mehr als verdient. Das Buch wurde ganz entgegen meiner Erwartungen zu einem meiner Lieblingsbücher.