Dienstag, 17. März 2015

5 Bücher für Fans von "Das Schicksal ist ein mieser Verräter"

Das Buch "Das Schicksal ist ein mieser Verräter" von John Green hat Millionen Leser auf der ganzen Welt begeistert und gehört (auch für mich) zu einem der besten Bücher, die je geschrieben wurden. Doch nach der Lektüre sehnt man sich natürlich nach Büchern, die ähnlich sind und doch etwas ganz eigenes haben. Ich habe für euch fünf Bücher herausgesucht, die alle Leser/innen, die "Das Schicksal ist ein mieser Verräter" geliebt haben, verschlingen werden.

1. Sieben Minuten nach Mitternacht von Patrick Ness und Siobhan Dowd

Auch dieses Buch behandelt (mitunter) eine Krankheit als großes Thema. Es geht um Conor, dessen Mutter schwer krank ist. Sieben Minuten nach Mitternacht erscheint ein Monster, das Conor in verschiedenen Geschichten zu seiner Wahrheit bringen wird.
Das Buch ist fesselnd, unfassbar traurig und auch durch die grandiosen Zeichnungen von Jim Kay (der im Moment die "Harry Potter"-Bücher neu illustriert) ein einzigartiges Meisterwerk geworden. Ich freue mich schon sehr auf die Verfilmungen, doch vorher sollte jeder das Buch gelesen haben.

2. Das also ist mein Leben von Stephen Chbosky

In diesem Buch geht es um Charlie, der eher ein Außenseiter ist, bis er in Sam und Patrick seine ersten Freunde findet, nachdem sein bester Freund sich umgebracht hat. Charlie, der eine sehr schlimme Vergangenheit hatte, entdeckt, was es heißt Freunde zu haben. Neben der ersten großen Liebe behandelt das Buch noch weitere Themen, die einen Jugendlichen interessieren. Das Buch ist ehrlich, voller großartiger Charaktere und die Vorlage für den Film "Vielleicht lieber morgen" mit Emma Watson.

3. Margos Spuren von John Green

Q (der eigentlich Quentin heißt) war, als er klein war mit der hübschen Margo befreundet. Mittlerweile haben die beiden aber nicht mehr so viel miteinander zu tun, bis sie auf einmal bei ihm auftaucht und ihn mitnimmt auf eine abenteuerliche, nächtliche Tour zu ihren Freunden und Feinden. Danach verschwindet sie plötzlich und für Q ist klar, dass er sie, zusammen mit seinen Freunden suchen muss.
Das Buch ist, genau, wie "Das Schicksal ist ein mieser Verräter" von John Green geschrieben. Man trifft also auch hier auf interessante Charaktere, eine tolle Sprache mit vielen Sätzen, die einrahmwürdig sind und viele witzige Passagen. Während man bei "Das Schicksal ist ein mieser Verräter" am Ende aber tieftraurig das sitzt, macht "Margot Spuren" viel Spaß zu lesen und man hat beim Lesen in (fast) jeder Sekunde ein Lächeln auf dem Gesicht.

4. Tote Mädchen lügen nicht von Jay Asher

Clay ist die Hauptfigur dieses wirklich besonderen Buches. Er findet, nachdem er aus der Schule nach Hause kommt ein Paket mit 13 Kassetten, die von seiner verstorbenen Mitschülerin stammen. Diese erzählt ihm auf den Kassetten die 13 Gründe für ihren Selbstmord.
Das Buch ist zwar nicht wirklich romantisch, aber absolut fesselnd. Clay ist ein Charakter mit dem man sich sofort identifizieren kann und die Mitschülerin (Hannah), sowie alle anderen Figuren in diesem Buch sind absolut glaubwürdig gestaltet. Wer das Buch nicht bis zum Ende liest, weiß nicht, was gute Literatur ist.

5. Eleanor und Park von Rainbow Rowell

Dieses Buch ist eine absolute Neuentdeckung. Es geht um Eleanor, die nicht nur übergewichtig ist, sondern auch merkwürdige Klamotten trägt. Im Schulbus muss sie sich zwangsweise neben Park, einen etwas kleineren Asiaten setzen. Doch zwischen den beiden entsteht eine feine Liebesgeschichte. Sie liest seine Comics und beide tauschen Musikempfehlungen aus.
Das Buch ist, genau wie "Das Schicksal ist ein mieser Verräter" eine besondere Liebesgeschichte mit Sätzen, wie "Sobald er sie berührte, fragte er sich, wie er es so lange ohne das ausgehalten hatte." (Seite 81). Das sind Sätze, die mit "Langsam zuerst und dann rettungslos" mithalten können. Während des ganzen Buches fiebert man mit den beiden mit. Auch Probleme finden ihren Platz in diesem Buch, sodass es ein wunderbarer Gegensatz zu all den Klischee-Kitsch-Büchern ist.


Montag, 16. März 2015

Was war bei euch die längste Phase, in der ihr nicht gelesen habt? (Montagsfrage)

Vielen Dank an das Buchfresserchen für die tolle Aktion!
Meine Antwort:
Da ich erst 17 Jahre alt bin, war die längste Phase, in der ich nicht gelesen habe wahrscheinlich im Alter von 0 bis 5 Jahren. Das war allerdings nur der Tatsache geschuldet, dass ich (oh, Wunder) zu dieser Zeit noch gar nicht lesen konnte. Aber auch im Alter von 13 bis 15 Jahren habe ich deutlich weniger gelesen. Einerseits lag das sicher an meiner "Null-Bock-Phase", aber auch daran, dass es wenig wirklich gute Bücher gab oder ich diese einfach nicht entdeckt habe. Es gab nur weniges, dass mich in diesen drei Jahren wirklich begeistern konnte. Geschafft hat es aber Cornelia Funke, die für mich durch ihre grandiose Sprache ganz klar auf Platz 1 der besten deutschen Autoren/Autorinnen steht. Auch die Panem-Trilogie konnte mich fesseln, allerdings habe ich viele andere Bücher auch abgebrochen. Mittlerweile habe ich da ein größeres Durchhaltevermögen entwickelt.

Gab es bei euch auch eine lange "Nicht-Lese-Phase"? Und woran lag das?

Weitere Antworten findet ihr hier.