Donnerstag, 19. Dezember 2013

"Guardians of Secret Powers"-Rezension

Inhalt

Es geht um Nele, die gleich zu Beginn des Buches von merkwürdigen Personen verfolgt wird, komische Gestalten, die sie gerade angreifen wollen, als eine Gruppe Jugendlicher einschreitet und sie rettet. Auch diese scheinen etwas merkwürdig-es stellt sich heraus, dass sie die Guardians of Secret Powers sind und sie zu ihnen gehört. Ihr gesamtes Weltbild wird zerstört, als sie erfährt, dass sie gegen die Fantome der Nacht kämpfen muss, die die Herrschaft der Erde an sich reißen wollen.

Meine Meinung

Schon der Anfang ist mir sehr schwer gefallen, denn der Autor stellt Nele nicht etwa in einer Alltagssituation vor, sondern beginnt sofort mit der Geschichte. Dabei wirkt sie allerdings völlig emotionslos und es wird lediglich sachlich erklärt, dass merkwürdige Gestalten sie verfolgen...in Berlin...am Abend. So kommt schon dort keine Spannung auf und so habe ich das Buch nach den ersten Seiten gleich weggelegt und erst nach einem anderen Buch noch mal angefangen zu lesen. Der Einstieg fiel mir nun etwas leichter, allerdings wurde das Lesen darauf wieder erschwert, da viele Begriffe vorkommen, die erst später erklärt werden. So ist auch der erste Teil schwer zu lesen, ich habe aber immer noch auf ein paar unvorhershbare Wendungen gehofft (ich habe übrigens die "Laura"-Reihe des Autors geliebt, weshalb ich ihm so viele Chancen gegeben habe), doch ich wurde enttäuscht vieles ist vorhersehbar und dabei sind die meisten Dialoge schlapp und wirken sehr unrealistisch.
Nele als Charakter ist dafür aber gut gelungen und man kann mit ihr, trotz einger Naivität gut mitfühlen. Sie wirkt sympathisch und man schließt sie schnell ins Herz. Dafür sind die anderen Charaktere weniger gut gelungen, ihre beste Freundin zum Beispiel wirkt oberflächlich und einige ihrer Reaktionen unpassend.
Der Schreibstil ist eher schlicht, so lässt sich vieles aber leichter lesen und es entsteht ein guter Lesefluss, der eben teilweise durch unbekannte Begriffe aufgehalten wird. Schön sind auch die Beschreibungen der Stadt Berlin-man kann sich die Location des Buches sehr gut vorstellen.

Fazit

Ein eher schwaches Buch, mit vielem, dass an den Haaren herbeigezogen wirkt. Die Hauptfigur wirkt allerdings sympathisch.

2, 5 von 5 Punkten

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