Freitag, 24. Juli 2015

Rezension zu "Atlantia" von Ally Condie

Cover
Ich finde sowohl das englische Cover als auch das deutsche sehr gelungen, wobei es sich hier um eines der wenigen Bücher handelt, wo ich sogar das Deutsche bevorzugen würde. Das Englische ist mir einfach zu nichtssagend, und auf dem Deutschen gefällt mir besonders gut das im Wasser schwimmende Mädchen, das auch nochmal verdeutlicht, dass es sich bei dem Buch nicht um Meerjungfrauen dreht.

Lieblingssatz
“You always have something left to lose.”


Inhalt
In dem Buch von Ally Condie, von der ich bereits die “Matched-Trilogie” gelesen habe, geht es um die Waise Rio, die zusammen mit ihrer Schwester in der Unterwasserstadt Atlantia lebt. Die Stadt ist mit Glaskuppeln vor dem Wasser geschützt, es sind also mehr oder weniger normale Menschen die dort unten leben, also keine Fabelwesen. Mit 15 können sich Jugendliche dazu entscheiden, in die Oberwelt auszuwandern, wo laut der Regierung die Luft verseucht ist und wo man arbeiten muss, um Atlantia zu versorgen. Rio verspricht ihrer Schwester, nicht das Oben zu wählen, gegen ihren eigenen Wunsch. Doch ihre Schwester Bay entscheidet sich, ohne Rio etwas davon erzählt zu haben, Atlantia zu verlassen und im Oben zu leben. Rio, alleine im Unten zurückgelassen, tut nun alles, um doch noch mit ihrer Schwester vereint sein zu können, und entdeckt dabei viel über sich selbst, die Regierung von Atlantia und die Geheimnisse, die ihr vorenthalten wurden.


Charaktere
Man kann sich sehr gut in Rio, die Erzählerin, hineinversetzen, die auf einmal völlig alleine in einer Stadt lebt, die sie eigentlich verlassen wollte. Auch die anderen Charaktere werden von ihr sehr gut beschrieben, alle haben sehr viele Facetten, und vor allem haben alle Geheimnisse, die Rio nur langsam aufdecken kann.


Meine Meinung
Mir gefiel das Buch gut, ich habe es in einem Zug durchlesen können, es hat einen sehr flüssigen Schreibstil, den ich auch an “Die Auswahl” sehr gut fand. Am Anfang hat es etwas gedauert, bis die Geschichte wirklich ins Rollen kam, und manchmal gab es auch später noch ein paar kleine Hänger, aber alles in allem war es flüssig. Die Story ist gut, alles ist gut durchdacht und schlüssig, jedoch finde ich dass die Idee mit einer Unterwasser-Stadt nicht wirklich einfallsreich ist. Ich habe das Buch sehr gerne gelesen, bin jedoch froh, dass dies keine Trilogie, sondern ein abgeschlossenes Buch ist. Dass die Liebesgeschichte in diesen Buch nicht im Mittelpunkt steht, sondern die Geschichte zweier Schwestern, fand ich sehr gut, das gab es meiner Meinung nach in den letzten Jahren nämlich schon zu oft.


Fazit
Das Buch hat keine 5 Punkte verdient, dazu fehlt einfach zu viel, allerdings ist es spannend, und schafft es den Leser bis zum Schluss rätseln zu lassen, und der Schluss  ist auf keinen Fall vorhersehbar, deswegen bekommt es von mir 4 von 5 Punkten.

Kommentare:

  1. Hey :)

    In Summe habe ich insgesamt mehr negative als positive Rezis zu diesem Buch gelesen ... Mal sehen, vielleicht fällt es mir irgendwann doch noch in die Hände, weil es doch sehr interessant geklungen hat :).

    Liebe Grüße
    Ascari vom Leseratz Blog

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  2. Huhu!

    Ich werd das Buch wahrscheinlich dieses Jahr im Weihnachtsurlaub lesen, wenn ich in den Ferien mit meinen Eltern wegfahre. Sie wollen langlaufen gehen, ich wahrscheinlich ein bisschen skifahren - und dazwischen wird sicher auch noch Zeit für das eine oder andere Buch vom SuB sein :).

    Liebe Grüße
    Lou

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